El Capitán - ein Streunerkater berichtet aus Fuerteventura
31. Dezember 2009
Entonces Amigos, bald ist es geschafft und wir lassen das alte Jahr hinter uns. Ich wünsche mir für 2010 viele kastrierte Streunerkatzen, verantwortungsvolle Halter, wenig ausgesetzte Tiere, mehr Respekt der gesamten Natur gegenüber. Hoffentlich knallt's gleich nicht so laut, ich habe da immer schreckliche Angst. Trotz Wirtschaftskrise, für so Sekundeneffekte ist dann Geld da. Ich gehe schon mal in Deckung bevor ich noch so einen Knallfrosch abkriege. Hasta luego.
24. Dezember 2009
Morgen ist Feiertag. Da haben dann auch mal die Tierärzte Ruhe - hoffentlich. Momentan ist es hier ziemlich stürmisch was das Wetter betrifft. Warm zwar, aber stürmisch. Ich kauere mich da schön in mein windgeschütztes Gebübsch und beobachte was da alles so außer Plastiktüten an mir vorbei fliegt. Froh ist, wer winddichte Fenster und Türen hat.
20. Dezember 2009
Heute ist der 4. Advent, alle bereiten sich auf Weihnachten vor. Das Fest der Liebe und der Toleranz. Und das sieht dann im Klartext hier auf Fuerte so aus:
11. Dezember 2009
Gott sei Dank, der Besuch ist wieder weg. War aber auch anstrengend. Zweiundsiebzig Katzenkumpels haben wir kastriert, leider könnten wir sofort noch mal
so viele einfangen - es nimmt einfach kein Ende (die finanziellen Mittel aber schon).
23. November2009
Ich bekomme Besuch, um den muß ich mich die nächste Zeit kümmern. Mal sehen wie's wird. Und dann wollen die mich noch einspannen, nicht als Rentier sondern als Kundschafter. Ich soll auskundschaften, wo es unkastrierte Streunerkumpels gibt und denen dann erklären warum sie in die Katzenfallen gehen sollen. Na wenn's sein muß ...
13. November 2009
Mein Kumpel Nuts ist weg, futschikato, spurlos verschwunden. Hier mal die offizielle Suchmeldung:" Kater Nuts, kastriert, ca. 3 -4 Jahre alt, wird seit dem 11/12. Oktober 2009 schmerzlich vermisst.
Er gehört zur Tauschule im Robinson Club Jandía Playa und wird dort von Elke & Stefan versorgt. Nuts ist sehr auf Elke versiert, sie war nun in Deutschland und von Nuts fehlt
trotz intensivster Suche jede Spur. Vielleicht hat sich ein Tourist in den bildhübschen Kater verliebt und in mit nach Deutschland genommen? Elke und Stefan sind krank vor Sorge.
Wer kann uns einen Hinweis geben? Bitte Mail an inf@ttaa-deutschland.de oder ein Anruf direkt in der Tauchschule +34 928 16 95 38."
Bitte helft mit bei der Suche, ob tod oder lebendig, wir wollen wissen was mit ihm passiert ist.
11. November 2009
Hallo ihr Zweibeiner, gut erholt bin ich aus dem Kurzurlaub zurück und bei euch erwacht die 5. Jahreszeit, habe ich mir sagen lassen. Mir macht soviel Spaß & Lärm ja eher Angst und mit meiner Augenklappe halten mich sowieso schon alle für einen Seeräuber. Dabei raub ich nichts, mmmh manchmal könnte es sich um Mundraub handeln, aber wo kein Kläger da kein Richter und schließlich muß auch ich mal was zwischen die Zähne bekommen.
Ihr Zweibeiner lasst euch ja ziemlich komische Sachen einfallen, heute früh sah ich Jemanden der Tombolalose verkaufte. Die Verlosung findet wohl am Nikolaustag, also am 8. Dezember statt, es gibt gaaaaaaaaaaaaaaaanz tolle Preise und wir Streunerkatzen sind die Gewinner. Der Erlös kommt nämlich uns zu gute, so können noch (hoffentlich) viele meiner Kumpels zukünftig kastriert werden. Dann man los - an die Lose zackzack. 3, 2, 1 ...
3. November 2009
Die Schildkröten sind los! 480 X Tortuga Boba-Nachwuchs im Schildkröten-Kindergarten von Morro Jable. Die Eier der Unechten Karettschildkröte (Caretta Caretta) stammen von den Kap-Verdischen Inseln und sollen das Aussterben der bedrohten Wasserschildkrötenart auf den Kanaren verhindern.
29. Oktober 2009
Hey Leute, habt ihr mich schon vermisst? Ich war erkältet und musste mich schonen, deshalb habe ich mich nicht gemeldet. Jetzt ist wieder alles paletti. Wer sich davon überzeugen will, am Sonntag bin auf auf dem Flohmarkt an der Costa Calma und unterstütze meinen Verein beim Verlaufen der vielen, gespendeten Sachen. Gracias an die Spender.
Meine Katzenfreunde Fiona und Leo haben hier auf der Insel ein Zuhause gefunden. Ist das nicht großartig?! Ich freue mich riesig, die haben's jetzt gut und ich kann sie sogar besuchen. Gut hat es jetzt auch Kumpel Lino alias Humpelino. Er geht zwar jetzt auf drei Beinen durch's Leben, dafür aber in einem tierischen Haushalt in Deutschland. Hoffentlich haben die anderen suchen Katzenkumpels auch bald Glück.
19. Oktober 2009
Hilfe! Hört mich Jemand? Meine Artgenossen brauchen dringend Hilfe!!!! Ich funke SOS.
Wir müssen ca. 40 Kater/Katzen kastrieren lassen, sonst entwickelt sich das zum Albtraum. Glaubt ihr nicht? Dann schaut euch die Katzenpyramide an:

Bitte helft uns und spendet für Kastrationen.
Beendet dieses Elendslawine und ermöglicht uns ein sorgenfreies, gesundes Leben. Biiiiiiiiitte!
08. Oktober 2009
Ich bin ja hier der Oberaufpasserkater in Fuerte. Teil meiner Aufgabe ist es, die einzelnen Cat Cafés regelmäßig zu besuchen und mit den dortigen Samtpfoten zu quatschen. Die Tauben, die binnen 15 Minuten die 2 Tagesration Katzentrockenfutter picken, haben wir nun im Griff. Doch jetzt stehen wir vor neuen Herausforderungen, vor ziemlich störrischen sogar. Die Wildesel sind auf den Geschmack von Trockenfutter gekommen und tun alles, um daran zu kommen. Da splittert das Holz des Cat Café Rahmens, da wird die Plane durch Kopfnicken erfolgreich zu Boden genickt. Klingt lustig? Für euch vielleicht, bei uns landen dann die Beschwerden über den Zustand des Cat Cafés. Ich suche mir nun die kräftigsten Kater in der Region aus und schicke sie in ein 14tägiges Trainingscamp. Dort werden sie mit den Eselgewohnheiten vertraut gemacht und lernen, wie sie human bekämpft werden können. Zu Not spannen wir Fallstricke. Obwohl, dann stolpern bestimmt die Touristen und wir bekommen wieder den ganzen Ärger ab. Mal sehen wie wir der Lage Herr werden.
02. Oktober 2009
Und schon wieder ein Haushalt mit unkastrierten Katzen. Dieses Mal sind es 20 Tiere und jetzt ersucht die Halterin um Hilfe. Es sind nämlich nicht ihre Katzen, im Gegenteil, sie hat sie alle von der Strasse geholt. Jawohl, sie ist ein Tierfreund. Ohne sie wären die Tiere längst tod. Und nun sollen wir in die Pflicht genommen werden die Tiere zu kastrieren. Wir könnten unsere Hilfe versagen. Doch was dann? Dann setzt die Tierfreundin die Tiere an einem unserer Futterplätze aus und nimmt uns da so in die Pflicht. Ein Schei..spiel ist das, das möchte ich euch mal sagen!
Und was ich euch noch sagen wollte, das hat mir übrigens ein Vöglein gezwitschert: Twinkle twittert!
Kann mir bitte schön mal einer sagen was das ist?
01. Oktober 2009
Erinnert ihr euch noch an das Unfallopfer vom 13. September? Sie hat kein Blutgerinnsel, das Auge ist raus und die Katze auch wieder. Wir hoffen nun inständig sie nicht demnächst am Strassenrand zu finden wie zur Zeit vieler ihrer Artgenossen. Tote Katzen pflastern sozusagen den Weg, ich kann garnicht mehr hinsehen.
15. September 2009
Man darf nicht immer alles glauben was einem so erzählt wird. Am 10. Juni habe ich gemeldet, dass der Futterplatz im Fuerte Princess zur Reparatur ist. Das war er nicht, wie wir dann endlich feststellen konnten. Er war weg und sollte dort auch nicht mehr hin. Man will auf einmal keine Katzen mehr im Hotel. Weder im Fuerte Princess noch im Jandia Princess.
Nun gibt es einen Kompromiss: ein gemeinsames Cat Café für beide Hotels, allerdings außerhalb der Hotels, an den Tennisplätzen gelegen. Dort
wird bereits auch schon eifrig gefuttert. Mitesser haben wir Samtpfoten dort auch und ich meine dieses Mal nicht die Igel sondern die Wildesel.
13. September 2009
HILFE! Meine Katzenkumpels brauchen HILFE. Es ist zum Schnurrhaareraufen, jeden Tag neue Notfälle, jeden Tag neue Hilferufe. Was ist blos los?
Die aktuellen Fundkatzen sind meist in einem schlimmen Zustand, verwurmt, verfloht und völlig ausgetrocknet. Wie kann das sein, jetzt im September wo die Temperaturen gemäßigt sind und meine Kumpels den Morgentau von den Pflanzen ablecken könnten? Was geht da vor sich?
Die aktuellste Meldung ist von dieser Nacht. Die Polizei hat die notdiensthabende Tierärztin angerufen: sie haben eine angefahrene Katze gefunden. Wer soll für die Kosten aufkommen? Es ist eine Strassenkatze, ungechipt, kein Halsband, keinen Besitzer. Kein Geld - keine Behandlung. Selbst das Einschläfern müsste ja bezahlt werden. Twinkle Deutschland erklärt sich bereit zu helfen, wieder einmal.
Das Unfallopfer ist weiblich, kastriert, ca. 5 Jahre, Katzenaids und Leukose negativ, zeigt laut Röntgenbild keine inneren Verletzungen. Das Gesicht ist verletzt, das Auge muß raus. Ob es Schädel/Hirnverletzungen gibt kann nicht festgestellt werden. Es kann ein Blutgerinnsel sich gebildet haben, die Katze kann in den nächsten Tagen noch tod umfallen. Ob die Augenop noch warten kann, wird derzeit noch abgeklärt.
01. September 2009
Als Kater liebe ich natürlich die Männerdomaine Baumarkt. Dort streune ich gerne nur mal so aus Infozwecken herum, außerdem gibt's dort auch das ein
oder andere Mäuschen versteckt im Holz zu vernaschen. Und als ich da so schlenderte, sprang mir ein Gegenstand besonders ins Auge: die Mäuse- bzw. Rattenfalle mit
sinnhaftem Namen "SUPERCAT".
Ich wurde ganz blass, das war doch nicht mein Foto auf der Verpackung. Wie gemein, dabei bin ich doch
die Superkatze! Aber nun mal Scherz beiseite. Da glaubt man also tatsächlich an unsere Fähigkeit als Jäger und benennt diese Falle nach uns.
S*U*P*E*R*K*A*T*Z*E
Ach würden wir doch auch nur wie Superkatzen behandelt. Hier mal ein Beispiel einer aktuell ausgesetzten Katze
Ich enthalte mich eines Kommentars und kümmere mich erst einmal um ihre medizinische Versorgung.
27. August 2009
Ich weiß gar nicht, wo ich mit den Neuigkeiten anfangen soll. Momentan werden täglich junge Katzenkollegen rausgeschmissen, entweder im Garten der Tierarztpraxis oder an den Cat Cafés. Das sind ganz zahme Wesen, immer so um die 4 Monate jung. Zahm sind sie, weil sie in menschlicher Obhut waren. Nun entledigt man sich ihrer, sehr wahrscheinlich sind die Mütter schon wieder tragend. Ist doch schön zu sehen wie verantwortungsvoll Menschen mit Lebewesen umgehen. Und der Tierschutz, der sich aus Spenden finanziert, darf sich mal wieder kümmern!
31. Juli 2009
Während Trixi
im Schwarzwald das Sommerloch sucht, geht es hier auf der Insel richtig rund. Leider nicht nur im positiven Sinn.
Da taucht z.B. ein spanischer Katzenfänger mit guten Deutschkenntnissen urplötzlich in einer von uns betreuten Hotelanlage auf, um mit einem Köderschnitzel Katzen einzufangen. Mein Katerbauchgefühl sagt mir, dass er nichts Gutes im Schilde führt, aber vielleicht irre ich mich ja auch. Liebe Katzenkumpels seit vorsichtig, nur da wo Twinkle draufsteht ist auch Twinkle drin und da passiert euch nichts. Solltet ihr den Fänger erspähen, dann bitte ich um sofortige Meldung an 0049 - 177 400 83 76.
Gestern bringt uns die Polizei eine völlig apathische Samtpfote mit Verdacht auf Vergiftung, die wir sofort in die Klinik geschafft haben. Drückt ihr bitte die Daumen, dass sie es schafft, wir Katzen haben ja keine?
Einen gruseligen Fund machte eine Touristin in einem Hotel, mir ist nur vom lesen schon ganz schlecht und ich bete für jeden meiner Kumpels. Hoffentlich muß mein Verein nicht auch solche Erfahrungen machen.
23. Juli 2009
Man bin ich sauer. Während die Einen surfen, müssen wir Katzen uns ärgern. Wie jeden Sommer, da reisen nämlich die "ichbeschweremichüberdieKatzen-Touristen". Und meine Kollegen und ich dürfen das ausbaden.
Der Futterplatz, der angeblich zur Reparatur war, kann abgeholt werden. In einem anderen Hotel sollen alle Katzen weg! Dann verschwinden wieder einmal Futternäpfe und teure Futterspender auf Nimmerwiedersehen. Kaum werden sie ersetzt, verschwinden auch die. Ob das begehrte Samamlerobjekte sind, die dann bei 1-2-3-meins versteigert werden? Als Streunerkater habe ich davon so gar keine Ahung.
Wovon ich aber Ahnung habe, ist Geruch. Mein Riechorgan funktioniert bestens und Gerüche kann ich gut unterscheiden. So errieche ich auch menschliche Fäkalien. Im letzten Jahr waren diese unter dem Nassfutter in einem Futternapf versteckt.
Gestern mußte ich nicht lange suchen woher dieser menschliche Geruch kam: die Exkremente zierten das Dach des Cat Cafés. Eine schöne Sch..., besonders für den, der es entfernen darf. Ist das nun Kunst, Provokation oder Einfältigkeit?
Ich habe mein Näschen in den Wind gehalten und nach Mäuschen geschnuppert, hilft ja alles nichts.10. Juli 2009
Ihr Zweibeiner habt schon komische Probleme. Ist Michael Jackson ermordert worden? Wird der Quellekatalog gedruckt? Was wird Obama dem Papst sagen?
Mein puscheliger Freund hier,
der hat wahre Probleme. Der hat nämlich keinen Futterplatz mehr wie Sie auf dem Bild unschwer erkennen können. Der ist weg, futschikato. Panik, Entsetzen macht sich unter den Katzen breit, auch gibt es besorgte Hotelgäste.
Müssen wir Katzen aus dem Princess verschwinden? Passen wir nicht mehr ins schicke Ambiente? Wir bekommen Angst und informieren unsere zweibeinige Betreuerin. Die kann zum Glück Entwarnung geben. Das Cat Café ist vom Hotel aus in Reparatur und wird in den nächsten Tagen
wieder aufgebaut. Wir kontrollieren das natürlich.
24. Juni 2009
Sitzen doch da zwei weibliche Gestalten stundenlang im Auto an den Mülltonnen. Was machen die da? Unbemerkt schleiche ich mich im Dunkeln an, auf leisen Samtpfoten.
Zaghaft schnuppere ich am Heck des Farhrzeugs, mein Hirn empfängt das Signal Katzenurin. Ich schleiche weiter zu so nem eckigen Ding was da rumsteht. Aus dem kommt ein leckerer Duft, mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Mensch Leute, es gibt Hähnchenleber.
Noch ganz in meiner verzückung versunken macht es plötzlich leise "klick" und sofort gehen beide Autotüren auf und die Gestalten stürmen aus dem Auto. Wollen die etwa an MEIN Futter? Erst dann sehe ich einer meiner Katzenkumpel in dem eckigen Ding aus dem er sich nicht mehr befreien kann.
Und schon macht es auch "klick" bei mir. Das Trockenfutter ist gefallen: ich bin Zeuge einer Einfangaktion geworden.
Mein Kumpel wird jetzt zum Tiearzt gebracht und dann ist Schluß mit Nachwuchs. Den weiblichen Gestalten sei Dank.
11. Juni 2009
Die leichte Brise ist zu einem heftigen Wind, ja fast Sturm mutiert. Bei solchen Luftbewegungen fliegen sie nicht, die Schmetterlinge. Gestern war das fast wie bei Alfred Hitchkoks Film "Die Vögel".
10. Juni 2009
Leichte Brise, angenehme 25 Grad, wenig Touristen, den Bauch gefüllt, schön eingerollt im Schatten eines blühenden Vorgartens. Na, neidisch?
Zugegeben, in manchen Momenten ist das Leben als herrenloser Kater gar nicht so schlecht. Meistens neide ich allerdings den Stubentigern in Deutschland ihr Heim und Personal. Doch ich schweife ab.
Da döse ich ausnahmsweise satt vor mich hin, höre ich doch ganz leise Flügelschläge. Das unbekannte Geräusch kommt immer näher und wird immer lauter. Ich lasse mir nichts anmerken, bleibe ganz cool und stelle mich weiter schlafend. Nur mein linkes Ohr drehe ich in Zeitlupe in Richtung des Geräuschs. Plötzlich streift mich was an meiner Nasenspitze, in einer Millisekunde reiße ich die Augen auf ...
Was bitte schön ist das? Hiiiiiiiiiiiiiiiilfe, eine Invasion. Wir werden überflogen. Zweibeiner schließt die Fenster, besonders die Autofenster wenn ihr in La Lajita am Oasis Park vorbeifahrt.Hunderte, ach was sag ich, Millionen Flügel. Schwarz mit roten Augen. Ich visiere an und schlage blitzschnell mit meiner rechten Pfote zu. Treffer. Nur noch ein kurzes Lebenszeichen, ein letztes Zucken, dann führe ich es zum Mund.
Bah, pfui. Das schmeckt so gruselig. Was ich da verspeise? Das verrate ich euch morgen. Vielleicht, jetzt muß ich mir erst mal das Mäulchen spülen.
31. Mai 2009
Olé, olé, olé! So klang das an der Costa Calma bis gestern. Schrecklich für Katerohren, schön wohl für männliche Dosenöffner, habe ich mir sagen lassen.
Im neuen Fußballstadion gab es ein internationales Fußballturnier. Mit von er Partie neben Atletico Madrid udn Real Sociedad San Sebastion, waren zwei Traditionsmannschaft aus dem Ruhrgebiet: S04 und BVB. Der BVB belegte vor Schalke den dritten Platz
Die Fußballer und das Publikum waren sehr nett, vor allem aber spendenfreudig. Unser Motto "Katzenschutz durch Kastrationen" fanden sie sinnvoll und nachvollziehbar. Ich, Kater El Capitán bedanke mich herzlichst im Namen der Streunerkatzen.
27. Mai 2009
"Da springt ein Kater im Restaurant über die Tische und das Buffet. Der muß weg!" Ein typischer Anrug, ein typischer Tierschutzfall. Wir sind schon froh, dass die Hotels nicht selbst tätig werden, denn dann würde das Tier es nicht überleben. Unsere zweibeinige Helferin macht sich auf den Weg um den rot/weißen Kater einzufangen. Wir haben schon Bauchschmerzen, wissen wir doch nicht wohin mit ihm. So ein aufdringlicher Kater in einer Hotelanlage, das gibt immer wieder Probleme. Und ein Zuhause oder eine Pflegestelle ist wie immer nicht in Sicht.
Kater wurde schnell gefangen und zum Check zum Tierarzt gebracht. Und da begann das kleine Wunder: der Kater heißt Pipo, ist kastriert, geimpft, gechipt und wurde seit Januar von seinen Dosenöffnern vermisst. Sie waren überglücklich und haben ihn sofort abgeholt. Da sieht man mal wieder wozu zu einen Kennzeichnung mittels Mikrochip gut ist.
18. Mai 2009
Es gibt hier auf Fuerteventura ja immer wieder Bekloppte, die mit einem Luftgewehr herumballern. Nicht etwa im Niemandsland, nein, auch im dicht besiedelten Wohngebiet von Costa Calma. Und natürlich, wie soll es anders sein, sucht man (Mann oder Frau oder Kind) sich ein bewegliches Ziel, z.B. eine Katze. Eine Katze, die arglos an einem Cat Café einen Happen zu sich nimmt. Das hätte auch ich sein können, euer El Capitán, auf den geschossen worden ist.
Das Opfer dieses Irren ist gerade beim Tierarzt, der soll die Kugel entfernen. Zum Glück lebt die Katze noch, hat sie doch das todbringende Projektil mit ihrer Nasenöffnung aufgefangen!!!!
Der Luftgewehrballerer sei gewarnt!
10. Mai 2009
Während in Deutschland heute Muttertag gefeiert wird, war hier die große Aufregung in Form einer KATZENENTFÜHRUNG. Ja ihr lest richtig, ENTFÜHRUNG. Ich bin noch ganz außer Atem vor Aufregung, nun mal ganz langsam von Anfang an.
Da rolle ich meinen Rücken ganz entspannend im warmen Sand, kommt doch plötzlich eine völlig hysterische Katze laut maunzend auf mich zu. Carmen war panisch vor Angst, ihre Babys waren weg. Wie weg? Wohl verlegt oder wie? Carmen hat die erst wenigen Tage alten Kitten kurz im sicheren Gebüsch allein gelassen um jagen zu gehen und als sie kurz darauf zurück kam, waren die Babys verschwunden. Carmen befürchtete das Schlimmste, evtl. eine Entführung oder schlimmer, das ein unkastrierter Kater sie womöglich totgebissen hat. Ich legte erst einmal ganz beruhigend meine Pfote auf ihre Schulter und versprach ihr bei der Suche zu helfen. Schnell fand sich ein Hilfstrupp. Nach eifrigem Suchen fanden wir die Babys, merkwürdiger Weise ein wenig entfernt vorm ursprünglichen Nest. Sie waren alle unversehrt aber hungrig. Carmen machte sich überglücklich sofort an die Fütterung, immer noch durcheinander und irritiert durch den merkwürdigen Geruch der Babys.
Was war geschehen? Da ich die Menschensprache verstehe, habe ich mich in der Siedlung herumgeschlichen und sie belauscht. Menschenkinder haben gespielt, die Babys gefunden und mitgenommen. Sie handelten in guter Absicht, dachten sie soch sie wären ausgesetzt oder von der Mutter verlassen. Sie haben die von Twinkle um Hilfe gebeten und es wurde ihnen geraten, die Babys umgehend wieder zurückzubringen. Schweren Herzens haben die Menschenkinder diesen Rat befolgt. Als sie heute nach ihnen schauen wollten, waren sie weg. Carmen hat ihre Babys in Sicherheit gebracht, der Schock der Entführung sitzt tief bei ihr.
24. April 2009
Und trotz wöchentlichen Kastrationen gibt es immer noch Katzennachwuchs. Teilweise mutterlose Kätzchen, wenige Tage alt, die dann mühevoll mit
der Flasche aufgezogen werden. Alle 4 Stunden brauchen sie die Ersatzmilch, rund um die Uhr, also auch nachts. Nicht alle werden überleben, nicht alle
werden ein passendes Zuhause finden.
So niedlich sie auch sind, es gibt einfach zu viele Katzen. Und man sieht doch an mir, El Capitán, was passiert wenn man nicht mehr klein
und süß ist. Dann bekommt man einen Tritt. Ich mache mir um jedes einzelne Neugeborene große Zukunftssorgen und das sollten Sie auch. So vergrößert sich nur das Katzenelend, die Lösung heißt KASTRATION.
Also bitte lassen Sie Ihre Katze kastrieren. Sobald Sie ein Tier füttern übernehmen Sie die Verantwortung und die geht über das Füttern hinaus.
Sie sind gefragt, ja Sie!
18. April 2009
Die Finanzkrise zeigt immer deutlicher ihre Auswirkungen: immer mehr Menschen verlieren ihre Arbeit und verlassen die Insel. Meine Artgenossen läßt man zurück, teilweise mit Körbchen und Spielzeug, natürlich unkastriert. Oder man steckt sie zu zweit in eine Transportbox und stellt sie an die Mülltonnen. Ob der Mensch beim wegfahren noch gewunken hat, weiß ich nicht. Die Katzen hatten schreckliche Angst in dem kleinen Behältnis, Hunger und Durst. Hunde auf der Suche nach Futter kamen vorbei, die Katzen wurden fast hysterisch vor Angst ohne Fluchtmöglichkeit. Aber sicher war die Aktion von den Menschen noch gut gemeint. Was hätten sie auch anderes tun können? *kopfschüttel*
5. April 2009
So ein Sonntag in Fuerteventura, ist wie ein Sonntag in Deutschland: man spannt aus oder macht Ausflüge. Ganz so relaxed kann ich den Tag nicht angehen, schließlich muß ich mich um mein Essen kümmern. Nix mit Kühlschrank auf und lecker. Ich hatte heute Jagderfolg, ein Streifenhörnchen hat nicht aufgepasst. Nach dem Sonntagsmahl folgte die Siesta und danach habe ich mir die Pfoten vertreten. Vor dem Supermarkt und den Restaurants waren ganz viele Menschen. Einige mit Tischen, Andere ohne. Keine Ahnung was da ablief, es waren interessante Gerüche dabei. Plötzlich sprach man über Katzen, ich ging vorsichtshalber schon mal in Deckung. Man sprach aber nicht über mich, sondern ganz allgemein über herrenlose, verstoßene Katzen. Und dann sah ich die Tafeln mit Fotos von Katzen, vielen Buchstaben, eine Frau mit einer Katze auf dem T-Shirt - man sprach von Kastrationen. Irgendwann hörte ich das Wort "Flohmarkt", eine Unverschämtheit, bin ich doch erst vorigen Monat einfloht und entwurmt worden. Ich war sauer und habe mir ein schattiges Plätzchen für eine weitere Siesta gesucht.
29. März 2009
Landunter in Teilen Fuerteventuras! Hagel und Regen als Frühlingsboten. Der ausgetrocknete Boden konnte die Wassermassen nicht aufnehmen, sie suchten sich überall ihren Weg, auch in die Häuser. Viele meiner Artgenossen haben nasse Pfoten bekommen, ich bin zum Glück verschont worden, bin gerade im Süden der Insel.
18. März 2009
Lo siento, ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Erst musste ich wegen der diversen Kanervalsfeiern in Deckung gehen und dann war ich ja freiwilliger Helfer bei der Kastrationsaktion von Twinkle Trust.
Ich spähe für die nämlich Plätze aus, wo noch unkastrierte Kumpels von mir rumlungern. Die teile ich dem Team mit. Nach der Fangaktion geht es den Kumpels auch endlich gut. Weg mit der Sorge um den Nachwuchs, weg mit dem Arterhaltungstrieb, weg mit den Kämpfen und unnötigen Beissereien. Nun ist das Team wieder weg und ich kann mich endlich wieder auf meine Berichterstattung konzentrieren.
Apropos Berichterstattung: ich war im kanarischen Fernsehen. Haben die gar nicht gemerkt, so schnell bin ich durch's Bild gehuscht als die die Twinkle Leute gefilmt haben. Ganz elegant mit erhobenem Schwanz, wie ein Topmodel auf dem catwalk.
25. Februar 2009
Aua, muß das weg getan haben. Gestern hat man einen Katerkumpel in einem Barranco (trockenes Flussbett) gefunden, dem hing sein Ohr in Fetzen runter. Es blutet stark, der arme Kater hatte bestimmt starke Schmerzen. Ein Spanier hat seinen Mut zusammen genommen, den Kater geschnappt und zum Tierarzt gebracht. Dort ist er dann erst mal notfallmäßig versorgt worden, zum Glück. Ich soll "gracias" sagen, schließlich machen Ihre Spenden diese Versorgung möglich.
17. Februar 2009
Ich bin noch ganz aufgeregt, habe ich doch was gaaaaaaaaaaaaaaanz tolles erfahren. Da ist ein Kind in einen Brunnen gefallen und sein Hund, ein Cockerspaniel, hat sooooooooooooo laut gebellt, das ganz schnell Hilfe herbeikam. Ist das nicht ein schönes Erlebnis? Und andere Cocker fristen ihr Leben im Tierheim.
12. Februar 2009
Heute ist ein trauriger Tag. Ein Katerkumpel ist verstorben, bitte zündet für ihn zumindest gedanklich ein Lichtlein an. Aufmerksame Urlauber haben ihn unserer ehrenamtlichen Helferin vor Ort gemeldet und so musste er sich zumindest nicht mehr lange quälen.
04. Februar 2009
Lo siento,ich habe mich lange nicht gemeldet. Hier war aber auch was los. Die ersten Katzenbabys des Jahres 2009 sind schon auf der Welt, hoffentlich ist das kein böses Omen für eine Babyschwemme.
Um den Kleinen viele Qualen zu ersparen, kommt das Team von Twinkle Trust am 4. März für eine Woche auf die Insel und kastriert alle herrenlose Katzen. Na ja, fast alle, wollen wir mal nicht übertreiben.
Da erzähl ich ja immer was von Futterstellen bzw. Cat Cafés, ihr wisst bestimmt garnicht wie sowas aussieht. Hier mal ein Foto für die Ahnungslosen:
Davon gibt es auf der ganzen Insel nun schon 42 Stück, darunter auch seit Jahren 4 im Barceló an der Caleta de Fueste. Das Barceló in Jandia hingegen WILL keine Cat Cafés und wollte auch keine Katzen. Nur mit Mühe konnte die spontan eingesetzte Taskforce von Twinkle Trust das Management überzeugen, die Katzen nicht aus dem Hotel zu entsorgen. Die dürfen nun eingefangen, kastriert und wieder zurückgebracht werden. Ein schwacher Erfolg, denn wo sollen die Miezen nun Futter finden? Sie werden wieder zu ungeliebten Bettlern, was nur zu heftigen Beschwerden von Katzenunliebhabern bei den Touristen führt.
Helfen Sie mir por favor das zu ändern. Schreiben Sie an Barceló Jandia Playa jandiaplaya.sdh@barcelo.com und fragen höflich warum es dort kein Cat Café gibt. Je mehr Reisende so ein Cat Café haben möchten, je eher lässt sich das Management umstimmen. Der Subdirektor ist schon auf unserer Seite, aber der Big Boss ...
23. Januar 2009
Habe ich eigentlich schon erzählt, das ich nicht allein hier durch die Gegend streife? Ich habe ständige Begleiter, die mich nie allein lassen.
Klingt gut, mögen Sie jetzt denken und Ihnen wird schon ganz warm um's Herz. Mir hingegen juckt es überall von der Stecherei dieser kleinen Blutsauger, diesen elenden Schmarotzer. Ach was war das früher schön, als ich noch regelmäßig von Frauchen entfloht und entwurmt wurde. Und dann diese Darmparasiten, ständig habe ich Hunger und die auch.
Ich habe gehört, dass die von Twinkle Trust die Streuner an den Cat Cafés auch desparasitieren. Mit Pillen oder Spot-on-Präparaten. Wär mir ja egal, Hauptsache ich werde meine Begleiter los. Soll aber teuer sein. Wenn Sie also so'n Pipettchen oder so übrig haben oder Ihr Tierarzt, die von Twinkle Trust nehmen's gern und geben mir's dann.
19. Januar 2009
Wie ihr ja wisst, ist meine linke Ohrspitze gekappt. Die wurde mir in Narkose abgeschnitten, hat gar nicht weh getan. Getan haben das keine Tierquäler, sondern Tierschützer und zwar die von Twinkle Trust. Die kommen nämlich 2x im Jahr auf meine Insel und kümmern sich um Streunerkatzen wie mich. Damals wußte ich noch nichts von denen, doch jetzt steht sogar ein Artikel über Twinkle Trust in der Fuerteventurazeitung. Na hoffentlich führt uns Katzen das mal aus unserem Schattendasein heraus, hier dreht sich nämlich meistens alles um die Hunde und wir werden vergessen.
16. Januar 2009
Das Wetter ist immer noch durchwachsen und nass. In La Lajita hat eine liebe Tierfreundin einen kleinen Kater, ca. 3 - 4 Monate jung aufgegriffen. Ein Auge sah schlecht das, das anedre ziemlich matschig. Armer Kerl, ich weiß ja aus Erfahrung wie weh das gut. Nur gut, dass Sandra ihn gefunden und zum Tierarzt gebracht hat. Lala heißt er nun, ein weibischer Name zwar aber egal, besser als irgendeine anonyme Nummer. Lala ist frei von Viruserkrankungen, die Augentropfen schlagen an und sein Matschauge ist garnicht so matschig wie gedacht. Schön, das mein Artgenosse Glück hatte und beachtet wurde. Andere haben dieses Glück nicht. Sie verlieren ihr junges Leben durch unbehandelte Wunden, werden erschlagen, vergiftet oder man hetzt die Hunde auf sie. Wie auf dieses armer Bündel, das ich in der Nähe van Taralalejo fand.
12. Januar 2009
Brr, ist es in Deutschland auch so usselig? Mir ist ganz kalt, die Nächte sind schrecklich. Es ist diesig und wolkig, windig und regnerisch. Gefühlte 8 Grad, das zieht ziemlich in den dünnen Pelz. Die Menschen sagen, es ist der härteste Winter seit 35 Jahren!!! Da sollte ich möglichst wenig Energie verbrauchen und viel Fressen. Doch um ans Fressen zu kommen, muß ich mich ja bewegen, kommt ja Keiner vorbei, der mir was gibt. Ich werde mich mal in die Nähe von Restaurants schleichen, mal sehen ob da was für so einen Haudegen wie mich ab- bzw. runterfällt.
06. Januar 2009
Während vielerorts in Deutschland Feiertag ist (Heilige Drei Könige), geht hier auf Fuerte das Kamel ab. Heute ist die weihnachtliche Bescherung durch die "Hoheiten", die Los Reyes Magos, und es wird Umzüge geben bei denen Bonbons geworfen werden. Ähnlich wie beim Karneval, der kommt aber noch gesondert. Die Reyes Magos sind Männer im Kostüm, Caspar, Melchior, Balthasar und sie reiten auf Kamelen. Auf einem der Umzugswagen gibt es Kohle für diejenigen Kinder, die nicht lieb waren. Zu welchen zählt ihr euch? Der Bonbon- oder doch eher zur Kohlefraktion?
02. Januar 2009
Bin nun schon etwas entspannter nachdem ich den fehlenden Schlaf nachholen konnte. Mein Bäuchlein ist auch ausnahmsweise gut gefüllt, ich habe einen Müllsack aufgerissen, der war mit Kotlettknochen gefüllt.
Im Norden gibt es mal wieder einen Hoteldirektor der sofort und unverzüglich die Katzen aus seiner Hotelanlage weghaben will. Entweder der Tierschutz kümmert sich oder er. Wie einer wie er sich kümmert weiß ich, denn eines Tages war mein Cousin tod. Erschlagen von einem Gärtner im Auftrag eines Direktors. Der hatte ihn gebeten sich um das Vieh zu kümmern.
Dabei geht's auch anders: ein Hoteldirektor hat einen Katzenfutterplatz "bestellt", ein Cat Café. Das ist eine überdachte Futterstelle wo tierliebe Touris uns Katzen füttern können. Der Direktor hat nämlich festgestellt, dass dies die Touris glücklich macht und gut für's Geschäft ist. Außerdem ist er tierlieb, er hat einen Hund und geht doch tatsächlich mit ihm Gassi. Keine Selbstverständlichkeit für Fuerteverhältnisse.
01. Januar 2009
¡Hola a todo el mundo! Hier schreibt El Capitán live aus Fuerteventura.
¡Vale! ich schreibe nicht selbst, sondern lasse schreiben und übersetzen. Telepathisch sozusagen.
Und ich hieß auch nicht immer schon "El Capitán". Die Menschen, die mich einmal lieb hatten, haben mir einen Namen gegeben, den ich für immer vergessen möchte. Sie haben mich auf die Strasse geschmissen und sich einen Dreck um mich gescherrt. Ich muß sehen, wie ich durchkomme und bis jetzt schaffe ich das ganz gut. Ich bin stolz noch zu leben und nenne mich seitdem "El Capitán". Und so sehe ich aus:
In einem meiner zahllosen Kämpfe verlor ich ein Auge, die gekappte linke Ohrspitze zeigt deutlich, dass ich kastriert bin. Ich finde mich immer noch ganz ok, obwohl manche mich als "Mistvieh" betiteln.
Nun suche ich mir erstmal ein geschütztes Plätzchen unter einem Strauch, die Nacht war schrecklich, habe kaum mein Auge zugemacht bei dem Höllenlärm und den vielen Blitzen am Himmel.








