S.O.S - Archiv
Ehemalige ECap OP-Notfelle
Diesen ehemaligen Notfellen haben Sie bereits durch Ihre Spende geholfen. Die Tiere sind entweder wunderbar vermittelt worden oder konnten in ihren ursprünglichen Lebensraum zurück. Oder sie sind aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr in unserer Welt. Auch diese Seite gehört zum Tierschutz, es macht das Helfen nicht leichter.
Hier haben Sie geholfen:
Notfell - Mario B - Costa Calma September 2011


Am Abend zufuhr posierte er noch für Touristenfotos und leiß sich beschmusen, am nächsten Tag bekam er bereits keine Luft mehr und hatte schon blaue Schleimhäute. Auf schnellstem Wege ging es zur Tierklinik, dort bekam er erst einmal Sauerstoff. Der Schnelltest zeigte, Mario trägt den Katzenaidsvirus in sich, die Röntgenaufnahme gab keinen Aufschluß für die Ursache seines Befindens. Mario B ist erst 5 Jahre alt, er ist sehr, sehr menschenbezogen und deshalb geben wir ihm eine Chance. Wenn er sich wieder erholt, dann braucht er ein liebevolles Zuhause, zurück in die Hotelanlage kann er nicht mehr.
23. September 2011: Das Blutbild zeigt akutes Nierenversagen, das ist der Grund für seine Dehydration, die dann zur Atemnot führte. (laienhaft ausgedrückt) Mario B geht es dank Infusionen schon wieder besser, er frisst wie ein Scheunendrescher. Allerdings muß er einen Zahn gezogen bekommen, da hat sich der Zahnschmelz verabschiedet und das Zahnfleisch ist stark entzündet. Und einen Entzündungsherd kann der geschwächte Kater nun so gar nicht gebrauchen.
27. September 2011: Mario B hat sich erholt und kann in eine Pflegestelle umziehen. Allerdings haben wir noch keine.
18. Oktober 2011: Mario B hat Glück und eine Pflegestelle in Deutschland gefunden. Bald kann er ausfliegen.
27. Oktober 2011: Mario B heißt nun Murmel und ist im Bergischen Land angekommen. Dort streicht er seiner Pflegefamilie bereits liebevoll um die Beine.
TA-Kosten: 413,64 €
Spendenbarometer: 429,00 €.
Mario B bedankt sich bei:
Manuela Schwarz, anonym, anonym, Ruth Cramer, Sibylle Deiss, anonym, Daniela Erens, Marion Öchsle, Sigrid BechmannNotfell - Tosco - La Lajita August 2011 *verstorben*


Tosco hat wie viele Katzen im Motorraum eines Autos Schutz gesucht. Das wurde ihm leider zum Verhängnis, ein Zeh ist vollkommen rausgerissen als der ca. 2 Monate junge Kater versucht hat sich zu befreien. Leichte Verbrennungen hat er am Ohr. Sein komplettes linkes Vorderbein hat kein Gefühl mehr, die Röntgenaufnahme zeigt mehrere Trümmerbrüche. Wir rechnen mit der Amputation des Beins. Das Katzen damit super zurecht kommen, zeigen unsere Ex-Notfellchen Brandy und Pata. Hoffentlich geht alles gut bei der OP und die Wunde heilt dann auch schön ab.
23. August 2011:Trotz sicherer Inhalationsnarkose hat Tosco die OP nicht überstanden. Sein junges Herz blieb einfach stehen, er konnte nicht mehr reanimiert werden. Wir sind fassungslos traurig.
TA-Kosten: 350,00 €
Spendenbarometer: 350,00 €.
Tosco bedankt sich bei:
Diana Breit, Martina Gierlings, Manuela schwarz, Alexandra Buck-Bender, Ruth Cramer, Alexandra Buck-Bender, Ruth Cramer, Alexandra Buck-Bender, Sonja Strecha, Marion Öchsle, Claudia SchmalhausenNotfell - Quinza - Esquinzo November 2011 *VERSTORBEN

Quinza wurde von einem Auto erfasst. Sie hat Blutungen in der Blase, in der vorderen Augenkammer und kann ihre hinteren Extremitäten nicht mehr bewegen. Auf dem Röntgenbild erkennt man keine Ursache für die Lähmung. Sie bekommt nun Infusion, schlagen die nicht an muß eine Entscheidung getroffen werden. Quinza ist zahm und ca. erst 1 Jahr jung. Ihr Leben könnte durch den rücksichtlosen Autofahrer schon bald zu Ende sein.
25. November 2011: Quinzas Zustand hat sich unter der Behandlung nicht verbessert, im Gegenteil. Wir haben uns entschlossen sie zu euthanisieren.
TA-Kosten: 154,70 €
Spendenbarometer: 154,70 €.
Quinza bedankt sich bei:
Ruth Cramer, Manuela Schwarz, Ilka Steinfeld, anonymNotfell - Nieve - Caleta de Fueste November 2011


Als die Tierarzthelferin Kater Romero in sein Revier zurückbrachte, drückte man ihr diesen schneeweißen Traumkater in die Hand. Sein Hinterbein ist gebrochen, die Tierärztin hat ihn zur OP zu "unserem" Traumatologen überwiesen. Nieve ist wie viele weiße Tiere stocktaub und kann schon allein deswegen nicht wieder auf die Strasse.

17. November 2011: Nieve ist nun operiert und hat einen externen Fixateur, den er noch ca. 1 Monat tragen muß. In 10 Tagen können allerdings schon die Fäden gezogen werden.
TA-Kosten: 281,70 €
Spendenbarometer: 281,70 €.
Nieve bedankt sich bei:
Manuela Schwarz, Elke Schermer, Ruth Cramer, Birgit Eikel, Katja HermesNotfell - Kenny - Los Chacos November 2011 *SUCHT EIN ZUHAUSE

Wie jetzt? Den kennen wir doch, den Kenny Kater, der ist doch im SOS Archiv. Stimmt genau, 2 seiner Op's sind bezahlt doch leider brauchte der angefahrene Kater auch noch eine dritte OP in Form einen weiteren Femurkopfresektion. Auf dem Foto hat er noch den Fixateur, der ist mittlerweile entfernt und bei der Kontrollröntgenaufnahme wurde festgestellt, dass noch eine weitere Op notwendig ist. Wir haben noch eine Woche gewartet um zu schauen ob sich da gelenktechnisch noch etwas verändert, leider ist dies nicht geschehen.
Da verbringt so ein junges Tier Monate in der Tierarztbox, nur weil er auf einen Rennfahrer getroffen ist. Seit September ist er in der Klinik, ohne Spielgefährten etc. Von den Hospitalisationskosten einmal abgesehen. Kenny hat soviel durchgemacht, jetzt ist sogar unklar ob sein Futterplatz bestehenbleiben kann. Wir haben kein gutes Gewissen ihn in eine ungewisse Zukunft zurückzugeben wo er dann vielleicht noch mal zusammengefahren wird. Wir möchten Kenny mit in die Vermittlung nehmen und ihn dann in Wohnungshaltung vermitteln.
21. November 2011: Kenny ist nun in seiner Pflegestelle. Noch kann er mit den anderen Katzen nicht viel anfangen, er ist sehr traurig und in sich gekehrt. Zu Pflegefrauchen fasst er langsam Vertrauen.
23. November 2011: Pflegefrauchen kann sich mittlerweile schon stehend in normaler Geschindigkeit bewegen ohne das Kenny sich vor Angst duckt. Wie Rambo hat er sich am Kratzbaum hochgezogen, es war super schwierig und anstrengend für ihn, doch er hat es geschafft. Aber die tollste Nachricht ist, das er nun anfängt zu spieln!
TA-Kosten: 217,70 €
Spendenbarometer: 217,70 €.
Kenny bedankt sich bei:
Tanja Wening-Schiller, Ilka Steinfeld, Ruth Cramer, Claudia Schmalhausen, Ulrike HerbstNotfell - Tiger - Gran Tarajal November 2011
Tiger lag völlig apathisch auf der Hotelterrasse, besorgte Touristen haben ihn uns gemeldet. Er ist blutarm, ausgetrocknet, seine Zuckerwerte sind hoch, sein Bauch aufgedunsen, er hat hohes Fieber. Test auf Katzenaids und Leukose war negativ, das Röntgen ohne Befund. Tiger ist nun am Tropf, der Diagnosemarathon geht weiter. Der Kater ist zahm und gut handelbar, kastriert war er bereits.
8. November 2011: Tiger's Werte sind gut, er frisst, das Fieber ist weg. Wir haben ihn wohl noch rechzeitig gefunden. Da er bereits seit ein paar Tagen stabil ist, kann er wieder zurück an die Futterstelle. Dort haben wir ihn vorsorglich im Auge.
TA-Kosten: 200,00 €
Spendenbarometer: 200,00 €.
Tiger bedankt sich bei:
Manuela Schwarz, Tanja Wening-Schiller, Ruth Cramer, Petra Bode, Iris Kuhnle, Ulrike HerbstNotfell - Bossi - Esquinzo September 2011
Samstag nachmittag rief uns ein besorgter Strandcafé-Besitzer an, ihm war eine ca. 7-8 Monate junge Katze in sehr schlechtem Zustand zugelaufen. Ein Spanier, der um Hilfe für eine herrenlose Katze bat, das konnten wir nur unterstützen. Bossi ist sehr dünn, sie hat Durchfall, ist dehydriert, hat Fieber und mehrere Bisswunden, die genäht werden mussten. Vor Kurzem muß sie sogar entbunden haben. Die zahme Katze bekommt neben Antibiotika, einem fiebersenkendem Mittel und einem Entzündungshemmer auch noch Infusionen damit sie wieder auf die Beine kommt.
4. Oktober 2011: Bossi hat sich super erholt und darf zurück an die Strandbar, wo sie sich hoffentlich ansiedeln läßt.
18. Oktober 2011: Bossi ist ein ganz ruhiger Vertreter, liegt in der Sonne, vertritt sich die Pfoten und ist immer ganz nah an seinem neuen Zuhause der Strandbar.
TA-Kosten: 271,39 €
Spendenbarometer: 271,39 €.
Bossi bedankt sich bei:
Diana Breit, Manuela Schwarz, Iris Kuhnle, Ruth Cramer, Simone Schmalfeldt, Ulrike Herbst, Iris KuhnleNotfell - Gini - Taralalejo August 2011

Gini ist ein ca. 4 Monate junges Katzenmädchen, dass plötzlich mit raushängendem Auge zu seiner Versorgerin kam. Das Auge war nicht mehr zu retten und musste operativ entfernt werden. Die Augenhöhle wurde gesäubert und verschlossen, Gini auch kastriert - leider wurde in der Aufregung die Ohrmarkierung vergessen. Gini erholt sich nun bis zum Fädenziehen, danach kann sie wieder zurück zu ihre Geschwistern, die wir je nach Spendenlage dann auch bald kastrieren lassen müssen.
22. August 2011:Ginis Wunde ist gut verheilt, die Fäden sind gezogen und sie ist wieder zurück an ihrem Fangort.
TA-Kosten: 250,00 €
Spendenbarometer: 250,00 €.
Gini bedankt sich bei:
Ruth Cramer, Diana Breit, Alexandra Thorissen, Cornelia Breitner, anonym, Meggie Stenger, Iris KuhnleNotfell - Tano - Taralalejo September 2011


Tano kam bereits im April in unsere Obhut, sein Hinterbein stand ab wie bei einem Frosch. Er bekam dann Wassertherapie und schließendlich konnte er dann auf seinem Bein stehen. Die Röntgenaufnahmen zeigten dann später, dass Oberschenkelkopf und Becken nicht ineinanderpassen und das nur operativ behoben werden kann. Tano musste für die OP aber noch wachsen, ansonsten wäre das Bein viel kürzer geworden als das andere. Tano wurde vom Pech verfolgt und hatte immer wieder blutige Blasenentzündungen. Momentan ist er seit 3 Wochen symtomfrei, er bekommt sogar wieder normales Katzenfutter.
12. September 2011: Tano hat die heutige Op gut überstanden.
21. September 2011: Die Naht ist super verheilt, morgen können die Fäden gezogen werden.
TA-Kosten: 261,10 €
Spendenbarometer: 265,00 €.
Tano bedankt sich bei:
Alexandra Buck-Bender, Manuela schwarz, Alexandra Thorissen, Nicole Werner, Ulrike Herbst, Ruth Cramer Ursula SurreyNotfell - Romero - Caleta de Fueste Oktober 2011

Der Siamixkater, der an einer Bar gefüttert wird, fiel aufmerksamen Touristen sofort ins Auge. Er hat starken Katzenschnupfen, sein rechtes Auge ist extrem betroffen. Zuerst sah es so aus als müsste es entfernt werden, nun glaubt die Tierärztin es retten zu können. Sie hat Romero sofort aufgenommen und behandelt obwohl die Kostenübernahme nicht gesichert war. Das ist nicht selbstverständlich. Obwohl unsere Kassen leer sind wollen wir unseren finanziellen Beitrag für Romero's Genesung leisten, wir können es nicht über's Herz bringen ihn im Stich zu lassen. Romero's behandlung wird langwierig, auch schon bedingt durch seine großen Atemprobleme.
10. Oktober 2011: Romero ist soweit wieder fit und zurück an seinen Futterplatz, wo er weiterhin unter Beobachtung steht. Sein Auge konnte erhalten werden.
TA-Kosten: 250,00 €
Spendenbarometer: 250,00 €.
Romero bedankt sich bei:
Nadin Luzar, Diana Breit, Klara Rösch, Manuela Schwarz, Petra Romig, Ruth Cramer, Meggie Stenger, Martina BräuerNotfell - Negrito - Corralejo, Mai 2011
Negrito lebt in unserer Pflegestelle im Norden Fuerteventuras. Er humpelt leicht, hat eine deformierte Pfote, die nun geröngt wurde. Der behandelnde Tierarzt hat sich zu einer OP entschlossen. Hoffen wir, dass diese für ihn erfolgreich verläuft. Findet er kein Zuhause muß er wohl oder über doch zurück auf die Strasse, zu dringend wird der Platz in der Pflegestelle gebraucht.
17. Mai 2011:Negrito wurde gestern operiert. Alle 4 Fußknochen sind gebrochen! Es kann sogar sein, dass er eine weitere OP braucht. Der arme Kerl.

18. Oktober 2011: Negrito ist mittlerweile in einer Pflegestelle in Deutschland. Er läuft soweit prima auf seinem Hinterbein.
TA-Kosten: 250,00 €
Spendenbarometer: 250,00 €.
Negrito bedankt sich bei:
Marianne Boes, Manuela Schwarz, Meggie Stenger, Ruth Cramer, Susanne Brinkmann, Ulrike HerbstNotfell - Royal - Costa Calma Juni 2011 *verstorben*


Royal ist das Mai-Fotomotiv des ECap Kalenders, aufgenommen letztes Jahr im Oktober. Besorgte Touristen, die ihn während ihres Urlaubs versort haben, riefen uns an. Royal wirkte schlaff und hatte heftige Bauchatmung, irgedetwas stimmte nicht. Der Tierarzt, den wir Samstags abends in die Praxis gerufen haben, dachte erst an einen schlechten Scherz, denn Royal machte einen top gepflegten Eindruck. Nach der Röntgenaufnahme wurde es aber ernst, der Kater musste punktiert werden, er hatte eine Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum. Er wurde dann stationär aufgenommen. Leider hat sich wieder immer wieder Flüssigkeit gebildet, die nun täglich abgezogen werden musste, ansonsten wäre er erstickt. Die Flüssigkeit sah schon sehr nach einer FIP aus, Tumorzellen konnten nachgewiesen werden - Royal war zudem FeLV positiv. Eine Chemotherapie hätte ihm evtl. noch helfen können. Wir haben uns dagegen entschieden.
Wenn wir ein Tier einschläfern lassen, dann müssen wir auch wissen warum und dafür sind diagnostische Untersuchungen notwendig. Und diese sind kostspielig in der Addition der Einzelschritte: mehrmaliges Kontrollröntgen, Ultraschall, Labor, FeLV/FIV Test, stationärer Aufenthalt, Infusion, Wochenendzuschlag, Euthanasie. Auch hier sind wir auf Spenden angewiesen. Wir können wegsehen oder helfen - dann aber mit allen Konsequenzen.
TA-Kosten: 471,10 €
Spendenbarometer: 471,10 €.
El CAPITÁN bedankt sich im Namen von Royal bei:
Diana Breit, Manuela Schwarz, Patricia Schreiber, anonym, Ruth Cramer, Cornelia Breitner, Dschini Klicks, Sigrid Bechmann, Sigrid BechmannNotfell - Risca - Costa Calma November 2011


Risca hat eine Schwanzverletzung und fiel den "Jungs" des Lokalradios Hola FM auf. Die schafften es sie einzufangen und zum Tierarzt zu bringen. Es musste ein Teil des Schwanzes amputiet werden, Risca bleibt erst mal in der Tierklinik.
14. November 2011: Risca geht heute wieder zurück an ihr Revier.
TA-Kosten: 150,00 €
Spendenbarometer: 180,00 €.
Risca bedankt sich bei:
anonym, Simone Schmalfeldt, Alexandra Buck-Bender, Petra BodeNotfell - Buddy - Deutschland, Hilden April 2011


Buddy haben wir vor ca. 8 Jahren vermittelt. Er ist ein quirliger und aktiver Hund, der sich nun nicht nur das Kreuzband sondern gleich auch den Minuskus gerissen hat. Da Buddy laut "hier" bei allen Krankheiten ruft, sind die Rücklagen seiner Familie aufgebraucht. Doch die OP musste jetzt schnell gemacht und bezahlt werden. Dann kommen noch die Kosten für die Nachsorge und die Rehamaßnahme. Krank vor Sorge um den kleinen Kerl und völlig verzweifelt was das Finanzielle betraf, wurden wir schweren Herzens um Hilfe gebeten.
Wir haben sofort reagiert und die OP umgehend durchführen lassen. Buddy hat diese gut überstanden, er will schon wieder toben was er aber zu seinem Leidwesen nicht darf. Die täglichen Spaziergänge belaufen sich auf 3 x 7 Minuten, eine Geduldsprobe für Halter und Hund. Nun hat Buddy auch noch eine Pflasterallergie - wie bereits erwähnt, er läßt nichts aus.
13. April 2011:Buddy hat an seinem Bein ein paar Stellen, die sich entzündet haben, was aber nicht so schlimm ist, da sie nicht bakterieller Herkunft sind.Er bekommt dreimal am Tag auf die OP-Narbe und die entzündeten Stellen Betaisodona. Freitag sollen die Fäden gezogen werden.
20. April 2011:Buddy wird von Tag zu Tag mobiler. Allerdings mag er noch immer nicht mit seinem Bein auftreten.


7. April 2011:Buddy war heute morgen ganz schön aufgeregt! Am Anfang zitterte er wie Espenlaub, aber nachdem er gemerkt hat, dass niemand mit Spritzen usw. ihm wehtun wollte, entspannte er. Das Bein und der Rücken wurden heute massiert, damit sich langsam die Muskeln wieder aufbauen können. Die Rückenmassage wurde durchgeführt, weil Buddy ihn durch die einseitige Belastung sehr verspannt hat. Nächste Woche Dienstag wird noch einmal eine Massage gemacht und am kommenden Freitag geht es dann ins Wasser.


16. Mai 2011:Buddy macht langsam aber sicher Fortschritte. Er merkt wieder, dass er vier Beine hat. Zwischendurch zieht er natürlich das kranke Bein wieder hoch, es wird aber immer weniger.Er bekommt jetzt jedes Mal, bevor er ins Wasser geht, die Elektrotherapie, welche ihm sichtlich gut tut.Buddy entspannt richtig dabei. Im Wasser hat Buddy immer noch Panik - er wird nie ein Wasserhund werden.


18. Juni 2011:Buddy ist wieder fit, er belastet sein Bein und läuft prima. Nur wenn er länger geöegen hat, humpelt er noch 2, 3 Schritte. Die OP und die anschließende Physiotherapie haben dem quirligen Rüden seine Bewegungsfähigkeit wiedergegeben.
TA-Kosten: 893,40 € (inkl. Nachsorge, Rehakosten trägt Buddys Familie)
Spendenbarometer: 901,00 €.
Buddy bedankt sich bei:
Birgit Hauptmanns, anonym, Marianne Boes, Annette Pizzato, Verkauf Take-Away-Bags, anonym, Take-Away-Bag, Martina Bräuer, Anna Karina Korn, anonym, Ulrike Herbst, anonym, Dschini Klickspende, Pfoten-Hile e.V., anonymNotfell - Prince - Esquinzo September 2011


Prince hat eine Wunde am Maul, sein eigener Zahn verletzt die Innenseite seiner Lippe. Daraus ist eine Entzündung entstanden die nun von außen sichtbar wurde. Eine tierliebe Urlauberin machte sich große Sorgen bei ihrer Abreise um den Kater und nahm mit uns Kontakt auf. Schon am nächsten Tag konnte Prince in der Tierklinik behandelt werden. Die Entzündung geht erfreulicherweise zurück, die Behandlung schlägt an. Jetzt bekommt er noch eine professionelle Zahnreinigung um die Bakterien aus seinem Maul zu bekommen. Danach werden wir entscheiden ob er zudem noch Zähnen lassen muß.
27. September 2011: Prince muß keine Zähne lassen. Er kann wieder zurück an seinen Fangort.
TA-Kosten: 150,00 €
Spendenbarometer: 150,00 €.
Prince bedankt sich bei:
anonym, Ulrike HerbstNotfell - Arosalita - La Lajita September 2011
Eine Surferin hat Arosalita an einem Strand gefunden. Die ca. 7 Wochen junge Katze war dort völlig allein, ausgehungert, dehydriert und orientierungslos. Das Mädel hat nicht gezögert, die Katzen eingepackt und zum Tierarzt gebracht, der uns dann um Hilfe für dieses Würmchen bat. Wie konnten wir da nein sagen? Arosalitas Zustand ist sehr ernst.
12. September 2011: Arosalitas Zustand hat sich dank der sofortigen Infusionsgaben schon sehr gebessert. Wir glauben, dass sie überleben wird.
21. September 2011: Salita geht's prima. Noch ein paar Pfung mehr auf den Rippen würden ihr gut tun. Sie ist nun in eine Pflegestelle umgezogen und zeigt sich dort als ein ganz aufgewecktes Katzenmädchen, das aus einem Haushalt gekommen sein muß. Wer mag sie ausgesetzt haben? was ist mit der Mutterkatze? Hat sie noch Geschwister?
28. September 2011: Salita hat Fieber, zeigt neurologische Ausfälle, verdreht die Pupillen, schwankt, fällt um. Der Tierarzt hat sie stabilisiert, der Untersuchungsmarathon beginnt.
30. September 2011: Salita ist ohne Befund, abgesehen von Darmparasiten.
6. Oktober 2011: Salita ist wieder zurück in der Pflegestelle.
TA-Kosten: 335,64 €
Spendenbarometer: 350,00 €.
Arosalita bedankt sich bei:
Diana Breit, Elke Schermer, Alexandra Buck-Bender, Karin Klocke, Tanja Wening-Schiller, Stefan Heidler, Elke Jochmann, Eva Bäumler-Braun, anonym, Alexandra Thorissen, Ruth Cramer, Kirsten SorgerNotfell - Siames - Costa Calma Oktober 2011

Siames, ein kastrierter, ca. 5-6 Jahre alter Siammixkater hat sich mit dem Nachbarshund angelegt. Er hat zahlreiche Bisswunden, die genäht werden müssen und einen überaus komplizierten Bruch des rechten Hinterbeins, der nur mittels Fixierung einer Platte behoben werden kann. Einaml unter Narkose, werden direkt die kaputten Zähnchen gezogen. Die Finder des Katers zahlen die OP (462 €), wir tragen die Post-OP-Kosten inkl. Hospitalisierung. Siames muß ca. 1 bis 1,5 Monate ruhig gehalten werden.
4. Oktober 2011: Siames wurde gestern operiert.
TA-Kosten: ca. 200,00 €
Spendenbarometer: 200,00 €.
Siames bedankt sich bei:
Katja S.Notfell - Julio - Costa Calma September 2011

Kaum war Jenny von ihrer Punto de Gatos Tour Zuhause angekommen, kam auch schon der Hilferuf. Kater mit Schwanzverletzung - also fuhr sie noch mal los um Julio umgehend medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Und da wir kein Tier aufgrund finanzieller Engpässe leiden lassen, haben wir der leider unvermeindlichen Schwanzamputation zugestimmt. Und einmal in Narkose wird auch Julio gleichzeitig kastriert, auch wenn das nun wieder Zusatzkosten sind. Und natürlich wird er auch entfloht und entwurmt.
4. Oktober 2011: Julio hat leichten Durchfall, die Kotuntersuchung auf Darmparasiten war allerdings negativ. Ansonsten geht es dem Schmusekater gut.
18. Oktober 2011: Julio ist mittlerweile in eine Pflegestelle umgezogen. Er ist auf der Gewinnerstrasse, hat er doch ein Pflegezuhause in Deutschland gefunden und schon seinen Flug in der Tasche.
TA-Kosten: 156,20 €
Spendenbarometer: 160,00 €.
Julio bedankt sich bei:
Manuela Schwarz, Meggie Stenger, Petra Schlechter, anonym, Manuela SchwarzNotfell - Kenny - Los Charcos September 2011

Kaum 5 Monate alt ist dieser hübsche Kater und schon hat ihn ein Auto erwischt. Dabei lebt er in einer sehr, sehr ruhigen Apartmentanlage, weit weg vom Strassenverkehr. Aber ein Auto reicht ja um ihm das Hinterbein zu brechen. Kenny braucht sogar 2 Operationen, laut Aussage des erfahrenen Traumatologen wird auch noch der Femurkopf entfernt werden müssen. Diese OP's müssen getrennt von einander gemacht werden, zu groß wäre das Risiko für Kenny in seinem jetzigen Zustand. Er wird auch für längere Zeit in der Klinik hospitalisiert werden müssen.
4. Oktober 2011: Kenny hat nun seine zweite OP hinter sich bei er er auch direkt kastriert wurde.
TA-Kosten: 435,40 €
Spendenbarometer: 440,00 €.
Kenny bedankt sich bei:
Anna Korn, Volker Dietl, Susanne Schramm, Angelika Maessen, Gary Marmion, Volker DietlNotfell - Coche - Costa Calma Juni 2011 *verstorben*

Coche lag regungslos unter einem Auto, er konnte sich ab der Hüfte nicht mehr bewegen. Er hatte weder eine Fraktur noch Hämatome die dies verursacht haben, die Tierärzte nahmen eine Nervenschädigung vor. Der hübsche Langhaarmix wurde erst einmal hospitalisier und bekam Infusionen. Nachdem sich nach 2 Tagen sein Zustand nicht besserte, konnte von einer Dauerschädigung ausgegangen werden. Er wurde eingeschläfert.
TA-Kosten: 150,00 €
Spendenbarometer: 150,00 €.
El CAPITÁN bedankt sich im Namen von Coche bei:
Manuela Schwarz, Alexandra Buck-Bender, Ruth Cramer, Sigrid BechmannNotfell - Chico - Caleta de Fueste August 2011

Chico wurde von Flöhen und Zecken so dermaßen ausgesaugt, ihn konnte nur noch eine Bluttransfusion retten. Zum Glüpck war schenell ein Blutspender gefunden. So langsam bekommt der leichenblasse Chico wieder etwas Farbe in seine Schleimhäute. Er frisst & trinkt mittlerweile selbstständig, das Stehen fällt ihm noch schwer.
Chico wurde von seinen Besitzern ausgesetzt, zum Glück fanden ihn 2 Spanier, die ihn sofort zum Tierarzt brachten. Drei Stunden hat die Tierarzthelferin dem Fellknäuel die Zecken rausgezogen und die Flöhe rausgekämmt. Das Entflohungsmittel hätte nicht nur die Parasiten sondern auch den geschwächten Hund gekillt. Jeden Tag geht das händische Desparasitieren weiter.
22. August 2011:Chico wurde in Tixylix umgetauft und darf nun bei der Tierarzthelferin wohnen. Er kommt super mit anderen Hunden und Katzen klar, nimmt zu und freut sich des Lebens.

TA-Kosten: 200,00 €
Spendenbarometer: 260,00 €.
Chico bedankt sich bei:
Ursula Surrey, Susanne Wilhelm, Diana Breit, anonym, anonymNotfell - Divino - Costa Calma Juli 2011

Touristen haben die angefahrene Katze gefunden und händeringend nachts um 23:30 Uhr einen Tierarzt gesucht. Ein tierlieber Spanier hat Ihnen geholfen und so gelangte Divino in die Tierklinik. Die Katze wurde dort erst mal geröngt und für die Nacht stabilisiert. Die Kosten für den Wochenendzuschlag und das Röntgen wurden bereits gespendet - eine löbliche Ausnahme, herzlichen Dank. Divino hat einen Kieferbruch, der nun operiert wurde. Wenn alles verheilt ist, kann die Katze zurück an ihre Futterstelle.
03. August 2011:Divino ist wieder fit und zurück am Futterplatz.
TA-Kosten: 140,00 €
Spendenbarometer: 140,00 €.
Divino bedankt sich bei:
Manuela Schwarz, Ulrike Herbst, Ruth Cramer, Martina BräuerNotfell - Seal - Corralejo, Mai 2011
Seal lebt in unserer Pflegestelle im Norden Fuerteventuras. Der ca. 5 jährige Strassenkater hatte Nierensteine, dann eine Blasenentzündung. Sein Miauen erinnert eher an das Heulen eines Seehundes - daher sein Name. Seal hat nun auch noch eine starke Gingivitis, die auf keine medikamentöse Behandlung anspricht. Um diesen konstanten Entzündungsherd zu beseitigen, werden nun seine Zähne gezogen. Diese Methode hat schon in vielen Fällen zu einem Erfolg geführt. Er kann dann immer noch Trockenfuter fressen, er zermahlt das dann auf dem Kieferkamm.
23. Juni 2011:Seals Tierarzt macht die Zahn-op in 2. Schritten. OP Nummer 2 war heute.
TA-Kosten: ca. 200,00 €
Spendenbarometer: 200,00 €.
Seal bedankt sich bei:
Marianne Boes, Manuela Schwarz, Ruth Cramer, Susanne Wilhelm, Meggie Stenger, Ulrike HerbstNotfell - Tano - Taralalejo April 2011


Tanos Mutter glänzte bei der Kastrationsaktion an der Futterstelle durch Abwesenheit. Gestern tauchte sie dann mit 3 Kitten im Alter von 5 - 6 Wochen auf. Die Versorgerin bemerkte, dass bei einem Kitten das Hinterbeinchen so komisch absteht, es sieht fast aus wie ein Froschschenkel. Das Stellungsproblem des Beinchens ist laut Tierarzt nervlich/neurologisch bedingt und von Geburt an. Tano ist bewegungseingeschränkt und wenn er mit zunehmendem Alter aktiver wird, wird das Beinchen sich aufscheuern. Wir versuchen nun für 10-12 Tage eine wassergestützte Physiotherpie und schauen ob diese anschlägt. Vielleicht hat Tano Glück. Wenn nicht, sehen wir weiter.
27. April 2011:Tanos Beinchen spricht ein wenig auf die Physiotherapie an, wir warten noch weiter ab. Nun hat er noch eine Blasenentzündung bekommen.
7. Mai 2011:Tano wurde geröngt, er hat eine rechtsseitige Hüftgelenksdisplasie. Da sitzt der Oberschenkelkopf nicht richtig in der Pfanne, laienhaft ausgedrückt. Bei Hunden kommt das öfter vor, bei Katzen eher weniger. Wir denken, dass dies bei dem Geburtsvorgang geschehen ist. Durch die Physiotherapie werden die Muskeln gestärkt und aufgebaut, die "Fehlkonstruktion" bekommt dadurch mehr Halt. Ob klein Tano noch eine OP bevorsteht, ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu sagen.
24. Mai 2011:Tano wächst, baut immer mehr Muskeln auf und steht dank der Physiotherapie schon ganz super auf seinem Bein.
13. Juni 2011:Tano braucht eine Kontrollröntgenaufnahme, einen Blut- und Urintest - er hat Blut im Urin; das ist nun seine zweite Blasenentzündung und wir müssen der Ursache auf den Grund gehen.
TA-Kosten: 300,00 €
Spendenbarometer: 300,00 €.
Tano bedankt sich bei:
Lena Luisa Korn, Lima de Lezando, Detlev Schwarz, Lima de Lezando, Sibylle DeissNotfell - Patolo - Jandía Januar 2010

Katzenfreunden fiel der unkastrierte, humpelnde Kater auf. Sie versuchten ihn anzufüttern, er ließ sich aber nicht anfassen. Zwei Tage hat es gedauert, dann war der kleine Kerl so ausgehungert, dass er in die Katzenlebendfalle ging. Sein linkes Hinterbein ist verletzt, der Kopf des Oberschenkels musste entfernt werden. Diese OP kommt öfter vor, er wird damit gut leben können. Ob Patolo zurück auf die Strasse kann, wird sich zeigen. Bei der OP wurde er direkt kastriert, er ist auch negativ auf Katzenaids und Leukose getestet worden. Jetzt muß er schnell auf die Beine komme, Bewegung ist wichtig nach dieser Art von OP.
16. Februar 2011:Patolo ist wieder genesen und wurde an seinen Fundort zurückgesetzt.
TA-Kosten: 477,83 €
Spendenbarometer: 477,83 €.
Patalo bedankt sich bei:
Diana Breit, Birgit Hauptmanns, Alexandra Buck-Bender, Manuela Schwarz, Linda Genter, Ruth Cramer, Christa BodarwéNotfell - Blackie - Costa Calma November 2010

Blackie war in einem ganz schlimmen Zustand, sie konnte dank der Not-Op gerade noch gerettet werden. Eine Touristin hat das kranke Tier zum Tierarzt gebracht und das war ihr Glück. Hinkie hatte ein kaputtes Zwergfell, vielleicht von einem Tritt. Das Zwergfell dient als physische Grenze zwischen den Bauchorganen und dem Herzen und der Lunge. Diese Barriere war nun nicht mehr gegeben, Blackie konnte kaum atmen, das herz nicht mehr korrekt arbeiten. Die Tierärztin bezeichnete Blackie's Fall als sehr schwerwiegend.
Blackie hat Glück im Unglück: ihre Finderin wird sie adoptieren, dafür kommt sie noch mal nach Fuerte geflogen. Einen Teil der Kosten hat sie direkt für Blackie übernommen.
TA-Kosten: 328,96 €
Spendenbarometer: 382,96 €.
Blackie bedankt sich bei:
Linda Genter, Ruth Cramer, Manuela Schwarz, Martina Bräuer, Ruth Cramer, Christa BodarwéNotfell - Calva - Morro Jable Mai 2011 *verstorben*


Calva fiel der Tierschützerin auf weil ihr ziemlich viel Fell fehlt und sie spindeldürr ist. Der Tierarzt stellte eine Dermatitis fest, sehr wahrscheinlich durch den starken Flohbefall hervorgehoben. Calva sollte kastriert werden, dabei eintdeckte man eine "Masse" im Darm. Schnell wurde klar, es handelt sich um Kotanschuppung bedingt durch eine Perinealhernie. Die kommt zu 90% bei Hunden vor, nur wir haben mal wieder diesen ungewöhnlichen Fall bei einer Katze. Selbst für die Tierärztin war es das erste Mal. Der Gewebebruch direkt hinter dem After verhindert das Koten, die Blase war verrutscht und konnte wieder an ihren ursprünglichen Platz durch die lebensrettende OP gebracht werden. Nun muß man schauen ob Kot- und Urinabsatz funktioniern. Bei der OP wurde sie direkt kastriert, sie hatte bereits vor 7-8 Wochen entbunden. Wir hoffen sie an ihren Fangort zurück bringenzu können, sie ist nämlich alles Andere als eine Schmusekatze.
23. Mai 2011:Calva musste noch einmal notoperiert werden, de Gewebebruch ist wieder aufgegangen. Nun kam eine zweite OP-Methode zum Einsatz. Wir hoffen, dass nun alles hält und an seinem Platz bleibt. Calva geht es den Umständen entsprechend. Wir sind froh, dass sie unter professioneller Betreuung ist.
28. Mai 2011:Calva musste eingeschläfert werden, sie konnte keinen Harn und keinen Urin lassen. Unsere Bemühung ihr Leben zu retten war leider vergebens.
TA-Kosten: 455,00 €
Spendenbarometer: 455,00 €.
Calva bedankt sich bei:
Manuela Schwarz, Anneliese Cürvers, Lena Luisa Korn, Ruth Cramer, Ruth Cramer, Christa BodarwéNotfell - Brandy - Corralejo, Juni 2011 *VORVERMITTELT
Brandy wurde im Norden Fuerteventuras gefunden, er kam in die Obhut von Lynne. Er hatte starken Durchfall, war verfloht, sein Kinn zeigt Abschürfungen, im Mund zeigen sich Verletzungen, Zähnchen fehlen. Am schlimsten hat es sein Vorderbein getroffen, in der Pfote hat er kein Gefühl mehr. Falls die Nervenverletzung nicht temporär ist, muß das Bein amputiert werden.
21. Juni 2011: Brandy's Beinchen konnte wie befürchtet nicht mehr gerettet werden. Die Amputation war gestern, die OP ist gut verlaufen, wir erwarten keine Komplikationen.

TA-Kosten: ca. 300,00 €
Spendenbarometer: 315,00 €.
Brandy bedankt sich bei:
Alexandra Buck-Bender, anonym, Martina Bräuer, Mechtild Stenger, Kirsten SorgerNotfelle - Ancor & Ancora - Costa Calma Juni 2011


So sehen Katzenkinder mit Katzenschnupfen aus. Wären sie nicht in unsere Obhut gelangt, wären sie irgendwann verreckt oder hätten zumindest ihr Augenlicht verloren. Sie haben Parasiten, die Nasenlöcher sind verklebt und sie können nicht mehr durch die Nase atmen, ihre Augen sind zugepappt und sie können nichts mehr sehen. Völlig hilflos irren sie draußen rum, angewiesen auf menschliche Hilfe. Wir danken der Anruferin obwohl wir nun 2 "Probleme" mehr haben.
13. Juni 2011:Ancor und Ancora sehen schon etwas besser aus, sie machen täglich Fortschritte. Sie scheinen noch rechtzeitig zum Tierarzt gekommen zu sein.
19. Juni 2011: Die Kitten hatten Fieber und bekommen noch Antibiotika.
TA-Kosten: ca. 250,00 €
Spendenbarometer: 250,00 €.
Ancor & Ancora bedanken sich bei:
Maria Helene Ruf, Manuela Schwarz, Martina BräuerNotfell - Esra - Morro Jable April 2010 *VERMITTELT*


Und wieder hat die Sonne Fuerteventuras die empfindliche Haut an Nase und Ohren angegriffen. Zwar sind rein weiße Katze besonders gefährdet aber auch Katzen wie Esra mit weißem Nasenspiegel und weiße Ohrmuscheln sind betroffen. Der Sonnenbrand mutiert zu Hautkrebs und man kann ihm nur auf chirurgische Weise Einhalt gebieten. Operieren wir nicht wird Esra sterben, der Krebs wird sich weiterfressen bis von ihrem Ohr nur noch eine schwarz-rote Masse übrig ist und ihr das Gesicht fehlt. Es dauert sehr, sehr lange bis diese Katzen aufhören zu fressen und sterben. Diesen Albtraum wollen wir der ca. 4 jährigen Esra ersparen. Wir lassen sie operieren und suchen ihr danach ein Zuhause. Unser Ex-Notfellchen Roberta hat dies auch geschafft, auch ihre Nase wurde operiert.

29. April 2011:Esra wurde gestern operiert, sie wird erst einmal künstlich ernährt. Noch sieht alles ganz schlimm aus, wenn die Wunden verheilt sind wird sie wieder eine hübsche Katze sein. Bitte nicht abschrecken lassen.

16. Mai 2011:Die Fäden sind gezogen, die Wunden heilen. Esra wird nicht mehr künstlich ernährt, sie frisst selbstständig. Es gibt einen wundervollen Menschen, der sich für Esra entschieden hat. Wie schön wäre es, wenn sie schuldenfrei ins neue Leben starten könnte?
19. Juni 2011:Esra ist im neuen Leben angekommen.
TA-Kosten: ca. 450,00 €
Spendenbarometer: 450,00 €.
Esra bedankt sich bei:
Ruth Cramer, Alexandra Buck-Bender, Manuela Schwarz, Lena Luisa Korn, Lima de Lezando, Mechtild Stenger, Linda Genter, Marianne Boes, Iris KuhnleNotfell - Borre - Costa Cama März 2010 *ZUHAUSE GESUCHT*




Der wilde Kater Borre hat ganz tiefe Wunden an seinen Vorderbeinen, am Schwanz, hinter dem Ohr. Er sieht grauenhaft aus, was muß er für Schmerzen haben. Anwohner haben sich um Hilfe an uns gewandt und Borre mittels Lebendfalle eingefallen. Wir wissen nicht, was passiert ist. Er wurde nun kastriert und seine Wunden werden behandelt. Da viel Gewebe fehlt, dauert die Wundheilung und Bore muß noch für unbestimmte Zeit in der Tierarztpraxis bleiben. Es fallen Hospitalisationskosten an.
04. März 2011:Die Wunden fangen bereits nach noch nicht mal 24 Stunden an zu heilen. Borre ist auch gar nicht so ein wilder Kater, er zeigt sich heute ganz kooperativ. Angst und Schmerzen führten wohl zu diesem agrressiven Verhalten.
05. März 2011:Ein Abzeß im Nacken wird chirurgisch geöffnet.


18. März 2011:Borre's Wunden verheilen, er erholt sich zusehends. So vermackt haben wir schon lange kein Tier mehr gesehen, selbst auf den Pfoten ist er verletzt. Jetzt wo er schmerzfrei ist mutiert er zum Schmusetiger.
TA-Kosten: ca. 336,00 € (inkl. Test, Kastration, Hospitalisation)
Spendenbarometer: 336,00 €.
Sie möchten Borre mit Ihrer Spende helfen, dann überweisen Sie bitte auf unser Spendenkonto oder füllen Sie das Spendenformular aus.
Borre bedankt sich bei:
Alexandra Buck-Bender, Anna Karina Korn, Diana Breit, Manuela Schwarz, Detlev Schwarz, Anja Prehn, Petra Schlechter, Ruth Cramer, Christa BodarwéNotfell - Cosma - Jandía Februar 2010


Die zahme, kastrierte Katze mit dem "dicken Hals" fiel der Tierschützerin sofor auf, sie zögerte sie nicht lange und brachte sie zum Tierarzt. Der bergab sich nach negativem Virustest an die Ursachenforschung. Cosma wurde geröngt, biopsiert und schließlich operiert. Zwei riesengroße Tumore wurde ihr entfernt, wie im Foto zu sehen.(Das Foto zeigen wir mit Absicht in s/w). Leider bekam Cosma nach der OP unvorhersehbare Atemprobleme und trotz Sauerstoffzufuhr kollabierte irgendwann ihr Atemsystem. Sie konnte nicht mehr gerettert werden, sie musste eingeschläfert werden. Nicht immer hat unsere Hife ein Happy-End.
TA-Kosten: 387,10 €
Spendenbarometer: 387,10 €.
Cosma bedankt sich bei:
anonym, Linda Genter, Manuela Schwarz, Detlev Schwarz, Ruth Cramer, anonymNotfell - Altamareno - Jandía Dezember 2010 *VERMITTELT
Altamareno lebt in gleichnamigen Hotel an unserem Futterplatz. Touristen bemerkten, dass der Kater sich nassregnen ließ und keinen Schutz suchte. Besorgt riefen sie uns an, sie brachten ihn dann zum Tierarzt. Das völlig entkräftete, apathische Tier kam sofort an den Tropf. Eine Röntgenaufnahme bestätigte den Verdacht auf Lungenentzündung. Das hatten wir bislang noch nie bei unseren Notfellen. Altamareno bekam mehrere Aerosol Anwendungen, Antibiotika etc. Ihm geht es bereits viel besser und er kann bald wieder ins Hotel zurück. Dort haben wir ein besonderes Auge auf den Tigerkater, in seinem Alter erholen sich die Lungen nicht wieder zu 100%. Wir bedanken uns bei seinen Lebensrettern, die sich stets nach seinem Wohlergehen erkunden.
24. Januar 2011: Altamareno schnupft immer noch. Er hat keinen Zuwucherung im Hirn und auch keinen Fremdkörper im Nasenraum. Sein Blutbild ist bis auf die Leukose unauffällig.
17. Februar 20110: Endlich ist ein Antibotikum für Altamarenos Schnupfen gefunden was endlich anschlägt. Eine Pflegestelle oder ein Zuhause ist leider nicht in Sicht, so sitzt er weiter im engen Käfig. In eine Tierpension kann er wegen des Leukosevirus leider nicht.
19. Juni 2011: Altamareno hat es geschafft, er ist im neuen Zuhause.
TA-Kosten: 335,00 €
Spendenbarometer: 335,00 €.
Altamareno bedankt sich bei:
Fam. Kupfer, Detlev Schwarz, Manuela Schwarz, Ruth Cramer, Alexandra Buck-Bender, Linda Genter, anonym, Ruth Cramer, Alexandra Buck-BenderNotfell - Lucy - Costa Calma April 2010


Lucy lebt an unserem betreuten Futterplatz im Fuerteventura Playa. Ein aufmerksamer Gast hat sofort die Verletzung an ihrer Hinterpfote gesehen und der Rezeption gemeldet. Schnell wurde dann Max informiert, er ist dort der "Katzenmann" und er hat Lucy eingefangen. Die Katzendame hat einen Biss an einer pfote und einen ca. 10 cm langen Riss am Hinterbein, der genäht werden musste. Die Glückskatze hatte Pech, die Narbe hat sich entzündet. Da die Katze leicht fiebert bleibt sie noch ein paar Tage in tierärztlicher Obhut.
20. April 2011:Bis gestern sah die Narbe top aus. Nun hat sie sich oben wieder geöffnet und mäßt. Lucy wird noch mal dem Tierarzt vorgestellt, mal sehen was der dazu sagt.
30. April 2011:Die Narbe musste noch mal nachgenäht werden. Nun ist alles verheilt, die Fäden gezogen und Lucy wieder zurück an ihrem Futterplatz
TA-Kosten: 150,00 € (inkl. Nachsorge, Reha)
Spendenbarometer: 150,00 €.
Lucy bedankt sich bei:
Birgit Hauptmanns, Detlev Schwarz, Marianne Boes, Manuela Schwarz, Linda Genter, Ruth Cramer, Martina BräuerNotfell - Bar(nabas) - Costa Calma November 2010 *IST VERMITTELT

Bar lebt am Restaurant eines von uns betreuten Hotels. Besorgte Urlauber riefen uns im Hilfe, Barnabas konnte nicht mehr laufen, er knickte weg und viel um. Beim Tierarzt wurde er dann auf den Kopf gestellt und seine starke Ohrenentzündung behandelt. Doch die alleine kann nicht die Ursache für seine neurologischen Ausfälle sein. Mittlerweile geht es dem sanften Riesen schon viel besser, allerdings wurde noch ein Gewebebruch festgestellt, der nun operiert wurde. Die Ohrenentzündung ist weg, die Röntgenaufnahmen ohne Befund, die Diagnose lautet "vestibuläres Syndrom". Er hat eine Störung des Gleichgewichtssinns dessen Organ sich im Ohr befindet. Für das Leben als Strassenkater ist er dadurch nicht mehr geeignet, er braucht ein Heim wo er umsorgt wird.
2. Dezember 2010: Barnabas versteckt sich in seiner Pflegestelle, er läuft sehr wackelig. Pflegefrauchen hat ihn erst einmal separat gesetzt damit er sich in die neue Situation einfinden kann. Die Tierärztin schätzt Barnabas auf 8 Jahre, ein stolzes Alter für eine Strassenkatze.
30. Dezember 2010: Barnabas taut immer mehr auf, er fängt sogar schon an zu spielen. Er ist ein ganz lieber Kater für den wir uns ein liebes Zuhause wünschen.
TA-Kosten: 475,00 €
Spendenbarometer: 475,00 €.
Barnabas bedankt sich bei:
Martina Braeuer, Manuela Schwarz, Detlev Schwarz, anonym, Linda Genter, Ines Vollmeier, Susanne Brinkmann, Ruth Cramer, Stevie Althoff, Linda Genter, anonymNotfell - Abuela - Las Playitas September 2010
Abgemagert, ausgetrocknet - Abuela fiel unseren Tierfreunden sofort auf. Die Siammixkatze nahm keine Nahrung zu sich. der Tierarzt verabreichte ihr sofort Infusionen und machte ein Blutbild um die Nierenfunktion zu checken. Entwarnung, diese funktionieren, Blutbild ist okay. Der Check auf Katzenaids und Leukose war negativ, die Röntgenaufnahmen gaben keinen Aufschluß über die Krankheitsursache. Schließlich wurden ihr 3 marode Zähnen gezogen und das Gebiss von dickem Zahnstein entfernt. Wir hoffen, die Ursache damit gefunden zu haben und dass es Abuela bald besser geht.
TA-Kosten: 379,46 €
Spendenbarometer: 379,50 €.
Abuela bedankt sich bei:
Linda Genter, Ruth Cramer, anonym, Pia Beck, Manuela Schwarz, C. Caroline Curland, Iris Kuhnle, Birgit Clanzett, Alexandra Buck-BenderNotfell - Roberta - Taralalejo Juni 2010
Der Versuch, unkastrierte Kater, die überall markieren, einzufangen und kastrieren zu lassen, endeten mit einer weiblichen Katze in der Lebendfalle. Ok, wird die eben kastriert. Bei der tierärztlichen Untersuchung fällt die Stelle unterhalb der Nase auf, uv-induzierter Hautkrebs. Es besteht die Möglichkeit in diesem frühen Stadium die Haut abzutragen und dem Krebs somit Einhalt zu gebieten. Roberta sollte danach nicht mehr schutzlos der Sonne Fuerteventuras ausgeliefert werden, als nächstes wäre mit Sicherheit ihr schneeweißer Nasenspiegel die nächste Angriffsfläche der Sonne. Also wieder ein Loch in der Vereinskasse gepaart mit einer Vermittlungskandidatin. Ihre Blutwerte sind gut, der Test auf Katzenaids und Leukose negativ. Sie wurde kurzfristig operiert, eine Gewebeprobe wurde eingeschickt. Roberta muß mindestens 8 Tage in der Klinik bleiben.
17. Juni 2010: Die Fäden sind gezogen, das Ergebnis der histoligischen Untersuchung liegt leider noch nicht vor.
28. Juni 2010: Das histoligische Ergebnis hat den Verdacht des Tierarztes bestätigt: der "Fleck" unterhalb der Nase war ein uv-induzierter Hauttumor, ein sogenanntes Plattenepithelkarzinom. Nun hoffen wir, dass wir durch die OP Roberta noch ein paar schöne Jahre bescheren können. Sie ist nun in die Pflegestelle auf Fuerte eingezogen. Roberta beobachtet interessiert das Geschehen um sie herum, bleibt aber vorsichtshalber in ihrer Katzenhöhle. So geschützt, läßt sie sich dort auch streicheln.
16. November 2010: Roberta ist nun in einer Pflegestelle in Deutschland. Sie bleibt bereits schon auf dem Kratzbaum liegen wenn Pflegefrauchen den Raum betritt, das Streicheln genießt die Samtpfote. Es scheint der Beginn einer langen Freundschaft zu werden, die Weichen dafür sind gestellt.
TA-Kosten: 469,50 € inkl. Gewebetest, inkl. Kastration
Spendenbarometer: 469,50 €.
Roberta bedankt sich bei:
Karin Abt, Linda Genter, anonym, Ines Vollmeier, Christin Gehbauer-Komendera, Manuela Schwarz, Alexandra Buck-Bender, Ruth Cramer, Eva Vogel, Anke Wischer, Iris KuhnleNotfell - Flacuchi - Jandía Dezember 2010
Flacuchi ist ein alter Bekannter. Erst hatte er Verdauungsstörungen mit einem riesigen, dicken Bauch. Das ist dank Spezialfutter so wie im Griff. Dann hatte er Räudemilben, dann einen Pilz. Jetzt hat er schon wieder kahle Stellen am Hals und es ist wieder ein Pilz. Sein Immunsystem muß wirklich sehr am Boden sein. Flacuchi bekommt nun eine Pilzbehandlung und sitzt beim Tierarzt in Quarantäne.
TA-Kosten: ca. 200,00 €
Spendenbarometer: 200,00 €.
Flacuchi bedankt sich bei:
Martina Gierlings, Diana Breit, Detlev Schwarz, Ruth Cramer, Martina BräuerNotfell - Claudio - Gran Tarajal April 2010 *VERMITTELT
Claudio wurde angefahren, der Unfallverursacher hat den schwer verletzten Kater achtlos liegen lassen. Nicht so seine Retterin, der wir dafür herzlichen danken möchten. Sie hat den Ärger mit dem Chef, den Umweg zum Tierarzt und ein verschmutztes Auto in Kauf genommen um diesem Kater zu helfen.
Claudios Unterlippe ist bis zum Kinn eingerissen. Er ist höchstens 1,5 Jahre alt und unkastriert. Er atmet stressbedingt durch den Mund, in seiner Lunge ist Blut. Eine Gesichtshälfte ist vom Aufprall geschwollen, das Hüftgelenk auf dieser Seite rausgesprungen. Claudio wurde nun notfallmäßig versorgt, zudem sitzt er in einem Sauerstoffzelt. Wenn er sich erholt hat und durchkommt, geht die Behandlung weiter. Er wird dann auf Katzenaids und Leukose getestet, ein Blutbild wird erstellt. Ein Traumatologe wird sich dem Hüftgelenk annehmen, im ungünstigsten Fall muß ein künstliches eingesetzt werden. Bei der Op würde er dann auch kastriert. Aber soweit sind wir noch lange nicht.
6. April 2010: Claudio hat sich stabilisiert und er konnte genauer untersucht werden. Sein rechter Reißzahn ist von der Wurzel getrennt, er kommt raus. Seine Luxation wird vermutlich heute operiert.
8. April 2010: Claudio hat die OP gut überstanden, er braucht jetzt Bewegung um die neue Motorik zu üben. In 10 Tagen ist Fädenziehen angesagt.
8. April 2010: Claudio trainiert nun seine Muskeln in einer privaten Pflegestelle auf Fuerte, die er bereits jetzt schon um die Pfote gewickelt hat. Der Kater ist ein liebenswerter Charmeur.
20. April 2010: Die Fäden wurden gestern gezogen, Wunde sieht gut aus. Seine Kopfschiefhaltung geht auch schon ein wenig besser.

20. Mai 2010: Claudio springt mittlerweile super, die Kopfschiefhaltung wird bleiben, er zieht die Lippe leicht hoch. Der Kater gibt ständig Köpfchen, will Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten. Er ist nun in einer Pflegestelle in 66578 Schiffweiler.
4. Juni 2010:Claudio hat nun sein Glück im Ruhrgebiet gefunden.
TA-Kosten: 543,50 €
Spendenbarometer: 540,00 €.
Claudio bedankt sich bei:
Iris Kuhnle, Linda Genter, Karin Klocke, Angela Schläfke, Petra Schlechter, Claudia Voßen-Spetsmann, Marleen Job, Manuela Schwarz, Iris Bravo Meca, Marleen Job, Iris Bravo Meca, anonym, Sabine KrakowNotfell - Rio Calma - Costa Calma Dezember 2010
Rio lebt in gleichnamigem Hotel und empfängt jeden Hotelgast. Manchmal läuft er in die Libby, dann wird er liebevoll von dem Hotelpersonal wieder hinausgebeten. Wir bekamen mehrere Meldungen, dass der s/w Kater an einem schlimmen Schnupfen leidet. Immer wenn wir ihn sahen, war er fit. Bis auf letzte Woche. er kam sofort zum Tierarzt, der Schnupfen wurde behandelt. Dabei wurden allerdings auch Gewehrkugeln in seinem Körper festgestellt - auf Rio ist geschossen worden!!!!! Unser Tierarzt hat uns geraten wegen zukünftiger Komplikationen die Kugeln entfernen zu lassen, wir haben seinen Rat befolgt. Rio ist nun "bleifrei".
TA-Kosten: 146,00 €
Spendenbarometer: 146,00 €.
Rio bedankt sich bei:
Maria Helene RufNotfell - Carina - Las Playitas Dezember 2010
Carina kam zufällig am Futterplatz vorbei. Ganz menschenbezogen, sehr dünn, unkastrier, mit einer deutlichen Ausbeulung auf der linken Bauchseite. Kurzentschlossen wurde sie in einen Korb gepackt und ab ging's mit dem unerwarteten Fang zum Tierarzt. Der hat das Katzenmädchen kastriert und den Eingeweidebruch gerichtet. Carina hat eine Milzruptur, die Milz ist in viele kleine Einzelteile versprengt. Der Tierarzt war entsetzt als er bei der OP diese Entdeckung machte. Carina muß einen Autounfall gehabt haben, nur ein extremer Aufprall kann solch einen Schaden verursachen. Die Entfernung der Milz und ihrer Einzelteile ist momentan lebensbedrohlich für die sanfte Katze. Wir warten ab wie sie sich weiter entwickelt und entscheiden dann das weitere Vorgehen. Momentan ist sie in einer Pflegestelle auf Fuerte. Die Tierärzte sagen, sie kann dann wieder zurück an den Futterplatz. Wollen wir das?
TA-Kosten: 213,87 €
Spendenbarometer: 213,87 €.
Carina bedankt sich bei:
anonymNotfell - Chica - Costa Calma November 2010

Chica lebt an einem unserer Punto de Gatos. Ihren Versorgern fiel sofort der humpelnde Gang ihres Schützlings auf und als der nach ein paar Beobachtungstagen nicht von selbst wieder wegging, baten sie darum die Samtpfote beim Tierarzt vorzustellen. Die Röntgenaufnahme bestätigte den Tastbefund: der Oberschenkelknochen ist nicht mehr in korrekter Position mit dem Becken, dies wude nun operativ gerichtet. Nach dem Fädenziehen kann Chica wieder zurück an ihre betreute Futterstelle.
TA-Kosten: 217,00 €
Spendenbarometer: 217,00 €.
Chica bedankt sich bei:
Linda Genter, Diana Breit, Alexandra Buck-Bender, Detlev Schwarz, Ruth Cramer, Sigrid BechmannNotfell - Cobeo - Costa Calma Oktober 2010


Ein Anruf der Subdirektorin des Hotels: eine rote Katze bricht ständig und ist dünn. Nach dem 3. Anlauf war die beschriebene Katze endlich gefunden und konnte dem Tierarzt vorgestellt werden. Schnell war klar wie geschwächt der ca. 1 jährige Kater war, geschwächt und dehydriert. Er bekommt schwer Luft und hat Schluckbeschwerden. Der Verdacht auf einen Fremdkörper lag nahe, ein Röntgenbild bewies das Gegenteil. Das Blutbild war den Umständen entsprechend, der Test auf Katzenaids und Leukose negativ. Wir entschieden uns zur Endoskopischen Untersuchung und die brachte endlich Aufschluß. Cobeo hat Verletzungen am Gaumen (woher?) und Polypen im Rachen. Letztere verschließen die Luftröhre und blockieren das Schlucken.
Klingt kompliziert? Ist es auch. Es gibt ältere Katzen mit diesen Beschwerden, die sind medikamentös eingestellt und leben gut damit. Nun ist Cobeo ein junger Kater und hat noch sein Leben vor sich. Wir versuchen ihn medikamentös einzustellen, sollte er nicht auf die Behandlung ansprechen, dann müssen wir Cobeo gehen lassen. Bis dahin kämpfen wir für ihn.
20. Oktober 2010: Cobeo ist nach einem Kehlkopfkrampf verstorben, sein Körper war bereits sehr geschwächt, er konnte nicht reanimiert werden. Obwohl wir den Kater kaum kannten sich wir doch tief bewegt und traurig.
TA-Kosten: 271,10 €
Spendenbarometer: 285,00 €.
Cobeo bedankt sich bei:
Birgit Hauptmanns, Linda Genter, anonym, Ruth Cramer, Manuela Schwarz, anonymNotfell - Hinkie - Las Playitas November 2010


Hinkie kommt vom Müllplatz in Las Playitas und hatte ein gebrochenes Bein. Dies wurde nun behandelt und Hinkie kann später wieder in die Freiheit entlassen werden.
2. Dezember 2010: Hinkies Bein wurde ruhiggestellt und sollte von selbst heilen. Bei der gestrigen Untersuchung war der Tierarzt nicht zufrieden, das Beinchen ist instabil. Heute wird noch geröngt und dann entschieden ob das Bein doch noch operiert werden muss. Die Chance ihn wieder an seinen Fangplatz zurückzubringen werden immer geringer und uns fehlen die Pflege- bzw. Endstellen.
3. Dezember 2010: Entwarnung: Hinkie braucht keine OP, noch weitere 10 Tage Ruhigtellung, dann kann er wieder an seinen Mülltonnenplatz.
TA-Kosten: 268,85 €
Spendenbarometer: 268,85 €.
Hinkie bedankt sich bei:
den Jungs von der Surfschule in Las Playitas, anonym, Elke schermer, Linda GenterNotfell - Rayos - Morro Jable August 2010 *VERMITTELT
Der junge, humpelnde Kater fiel der Tierfreundin sofort ins Auge. Kinder berichteten ihr von einem Autounfall. Rayos kam sofort zu unserem Tierarzt, der stellte Brüche in der Pfote fest, am Karpalgelenk. Klingt schwierig, ist auch schwierig und da muß der Chef-Traumatologe ran. Rayos Pfote wurde jetzt erst mal ruhig gestellt, Ende der Woche soll er operiert werden. Seiner auffälligen Zeichnung verdankt er übrigens seinen Namen, rayo bedeutet Strahl/Streifen.
20. August 2010: Untersuchung vom Chefarzt: der Hauptnerv des Beins ist betroffen, dadurch hält Rayos die Pfote in einer Kusshandstellung. Bei Pata konnte nur noch amputiert werden, bei Rayos hoffen wir durch eine Op das Bein zu erhalten. Es ist ein Versuch.
21. August 2010: OP ist gut verlaufen und läßt hoffen, das Rayos sein Bein behält. Fauchen kann er schon mal, er mag keine kätzischen Zuschauer.
23. August 2010: Verbandwechsel bei Rayos: er hat Gefühl in der Pfote, der Hauptnerv funktioniert also und könnte sich regenerieren. Das ist die positive Nachricht. Allerdings sind die Zehen geschwollen und entzündet - das ist die schlechte Nachricht. Wir können nur abwarten.
1. September2010: Die Fäden sind gezogen, die Schwellung ist zurückgegangen. Zu 90% kann er sein Bein behalten. Apropos behalten: Rayos Pflegestelle hat ihn adoptiert - auch wenn er doch noch sein Bein verlieren sollte, werden sie ihm ein liebevolles Zuhause geben.
TA-Kosten: 499,67€
Spendenbarometer: 499,67 €.
Rayos bedankt sich bei:
Linda Genter, Manuela Schwarz, Ruth Cramer, Detlev Schwarz, Diana Breit, Ruth Cramer, Thomas Eberhardt, anonymNotfell - Mietzifu/Bienchen - Jandía März 2010 *VERMITTELT
Mietzifu ist extrem ausgetrocknet, rappelsdürr, hat wässrigen Durchfall und eine dadurch bedingte akute Niereninsuffizienz. Sie hängt am Dauertropf und wir hoffen, die liebe Maus durch zu bekommen. Sie ist Katzenaids und Leukose negativ getestet.
6. April 2010: Mietzifu berappelt sich, hängt allerdings immer noch am Tropf, da der Durchfall nicht aufhört. Ein neues Blutbild soll weiter Aufschluß geben.
14. April 2010: Der Stuhlgang wird schon etwas fester aber hat noch nicht so die Konsistenz als das man die Katze aus tierärztlicher Obhut lassen könnte.
20. April 2010: Mietzifu ist endlich vom Tropf, aber immer noch in der Klinik.
20. Mai 2010: Mietzifu geht es besser: sie hat an Gewicht zugenommenn und ihr Kot ist mittlerweile fest. Sie hat eine chronische Darmentzündung und braucht Spezialfutter, was sie aber gerne frisst. Mietzifu kann NICHT mehr an ihren Futterplatz zurück, sie braucht ein Zuhause und das DRINGEND. Sie ist momentan bei einer Pflegefamilie in Fuerte, dort kann sie aber wegen der räumlichen Gegebenheiten nicht lange bleiben.
16. Juni 2010: Mietzifu ist nun in Deutschland. Die Pflegestelle war schon sehr erschrocken als sie diese kleine, dünne Katze sah. Dabei hat sie doch schon zugenommen. Die Umstellung ist Biene, so wird sie nun liebevoll von Pflegefrauchen genannt, ziemlich auf den gereizten Darm geschlagen. Der Kot ist nicht mehr fest, es ist erstaunlich wieviel so eine kleine Katze "machen" kann. Zum Glück war Pflegefrauchen darauf eingestellt und ekelt sich nicht. Und Biene dankt es ihr mit ihrem schmusigen Wesen.
TA-Kosten: 800,00 €
Spendenbarometer: 800,00 €.
Mietzifu bedankt sich bei:
Iris Kuhnle, Linda Genter, Anonym, Manuela Schwarz, Anonym, Ruth Cramer, anonym, Angela Schäfke, Manuela Schwarz, Diana Breit, Dagmar Hoßfeld, anonymNotfell - Monco - Costa Calma Oktober 2010

Eine aufmerksame Touristin rief uns in Deutschland an, sie war besorgt um den wunderhübschen Kater, der nicht mehr auftreten konnte. Unsere Katzenbeauftragte machte sich sofort auf den Weg und wurde auch fündig. Monco ist ein neuer Gast an unserem Punto de Gatos, uns war er noch völlig unbekannt. Der Tierarzt stellte bei dem bereits kastrierten Kater einen Abzeß an der Pfote fest, daher konnte er nicht auftreten. Dieser wird nun behandelt, er bekommt zusätzlich noch ein Langzzeitantibiotikum und wird desparasitiert. Danach kann er wieder zurück.
TA-Kosten: 78,40 €
Spendenbarometer: 85,00 €.
Monco bedankt sich bei:
Alexandra Buck-Bender, Linda Genter, Karin SchultNotfell - Baldur - Morro Jable Juli 2010 *VERMITTELT!
Dies ist keine Katze im Hundepelz, dies ist tatsächlich ein Hund. Er wurde von seinem Herrchen verschenkt und sein neues Herrchen meinte ihn mit einem Stock verprügeln zu müssen. Dies sah eine spanische Tierfreundin, sie griff ein und nahm den Hund mit. Sie nahm ihn mit, obwohl sie bereits 3 erwachsene Hunde, 3 Katzen und 4 Junghunde hat. Einer der Junghunde ist Berta, die Schwester des Prügelknabens. Der Hund ist erst mal gerettet, humpelt aber hinten links. Das Röntgenbild ergibt einen Bruch der Wachstumsfuge am Oberschenkelkopf, das muß operiert werden. Die Verletzung ist ca. 1 Woche alt, die Bänder haben sich schon zurückgebildet, Knorpelmasse fehlt. Die OP wird schwieriger als erwartet, der Rüde übersteht sie gut.
Wir haben den Rüden Baldur getauft (Gott des Guten, der Gerechtigkeit), wir hoffen auf fortan gutes Karma. Er ist im Januar 2010 geboren, ist viel zu dünn und hat im hinteren Bereich kaum Muskelmasse. Nur gut, dass er aus seinem "Zuhause" entkommen ist. Da seine Retterin aber selber schwer krank ist, hat er dort, wie auch die anderen Junghunde, keine Zukunft.
30. Juli 2010: Die OP ist überstanden. Baldur bedankt sich für die ersten Spenden.
23. August 2010: Baldur geht es gut, die Tierärztin hat mit leichter Physiotherapie angefangen.
TA-Kosten: 426,00 € inkl. Kastration und Nachsorge
Spendenbarometer: 426,00 €.
Baldur bedankt sich bei:
Linda Genter, anonym, Susanne Koch, Manuela Schwarz, anonym, anonymNotfell - Ojo - Las Playitas Mai 2010 *VERMITTELT
Der letze Tag im Mai, ein Feiertag auf Fuerteventura. Touristen haben ein ca. 2 Monate junges Katerchen gefunden, das Auge fällt bald raus, es kann nur noch entfernt werden. Wir haben unser ok für die OP geben, der Test auf Katzenaids und Leukose war negativ. Ojo wird bei dem Eingriff auch direkt kastriert. Wieder ein Sorgenfell für die Vermittlung, wieder müssen wir tief in die Vereinskassen greifen. Hätten Sie "NEIN" gesagt?erbarmungsvoller Anblick, zum Glück wurden wir sofort benachrichtigt. Wie Magica dort hingekommen ist steht in den Sternen, sie gehört nicht zu
2. Juni 2010: Ojolito hat die OP gut überstanden.
10. Juni 2010: Der kleine Kater ist nun in seine Pflegestelle umgezogen, noch ist ihm vieles unheimlich. Besonders die große dreibeinige Katze findet er furchteinflößend so wie sie brummt.
21. Juni 2010: Nichts ist Ojo noch unheimlich. Er ist ein aktiver, aufgeweckter, sorgloser junger Kater. Er findet die dreibeinige Pata ganz toll und die ihn mittlerweile auch.
TA-Kosten: 287,46 €
Spendenbarometer: 287,46 €.
Ojo bedankt sich bei:
Petra Schlechter, Ruth Cramer, Eva Bäumler-Braun, Linda Genter, Alexandra Buck-Bender, Cornelia Breitner, Dirk Cramer, Iris KuhnleNotfell - Guacamaya, Jandía Februar 2010
Die Versorger dieser Katze hatten schon einige Mühe sie im letzten Jahr für die Kastration einzufangen und auch diese Mal gestaltete sich die Aktion mehr als schwierig. Guacamaya ist scheu und wild. Ihr Bauch hing bis auf den Boden, es sah sehr unnatürlich aus. Wie gut, dass die Versorger sie zum Tierarzt brachten, die Katze hatte einen lebensgefährlichen Eingeweidebruch. Nur eine OP konnte ihr Leben retten. Diese hat sie gut überstanden und ist auch schon wieder zurück in ihren Lebensraum. Mit dem Foto hat es diese Mal ausnahmsweise nicht geklappt, aber Hauptsache für Guacamaya war es nicht zu spät.
TA-Kosten: 145,00 €
Spendenbarometer: 145,00 €.
Guacamaya bedankt sich bei:
Eva Bäumler-Braun, Ruth Cramer, Anonym, Iris KuhnleNotfell - "Cabi", Caleta de Fueste August 2009 *VERMITTELT

Wir wurden gestern eigentlich zu einem anderen Katzennotfall gerufen, dabei kreuzte dann die Siamkätzin Cabi den Weg unserer Katzenfrau. Ihr fiel sofort das abstehende Bein auf, sie packte Cabi kurzerhand ein. Cabi's Kitten ist noch in dem Hotelbereich, es kann bereits selbständig fressen und Touristen kümmern sich. Das Schienbein der Kätzin ist gebrochen, welche Massnahmen ergriffen werden, entscheidet sich noch. Da sie unter Narkose geröngt wurde, sie ist nicht gerade handzahm, wurde sie direkt kastriert.
12. August 2009: Der Bruch geht rein ins Fersengelenk. Da der Bruch offen ist meint der behandelnde Tierarzt, dass er im Moment nicht operiert sondern ein Spezialstützverband bekommt, der dann gewechselt wird (in ca. einer Woche). Dann muss man nochmal neu sehen ob Op oder Spezialverband für ca. 6 Wochen (je nach Wundheilung). Eine Platte würde aber im Moment nicht halten, man muss den Infektionsgrad abwarten.
24. August 2009: Cabi hat nun den Spezialverband und wurde segensreicher Weise von einer der Tierärzte in Pflege genommen. Die Tierärztin beschreibt sie als ganz liebe Katze, es wäre schade dieses Tier wieder zurückzusetzen. Doch wohin mit ihr?
22. September 2009: Der Verband ist runter, Cabi baut nun wieder Muskeln auf, sie hinkt nur noch leicht.
9. Dezember 2009: Cabi ist gestern Nacht in ihr neues Zuhause gezogen.
TA-Kosten: 274,03 €
Spendenbarometer: 274,03 €.
"Cabi" bedankt sich bei:
Marion Oechsle, Ruth Cramer, Cordelia Reichelt, Dagmar Hoßfeld, Ute R., Iris KuhnleNotfell - Suso - Rotzlöffel, Costa Calma März 2010 *VERMITTELT
Heute wurde uns von einer aufmerksamen Tierfreundin dieser verrotzte Kater gebracht, wobei seine respiratorschen Probleme eher eine untergeordnete Rolle spielen dürften. Er hat extreme Hornhautgeschwüre auf seinen Pupillen, in einem Augapfel hat sich Blut angesammelt. Er scheint einen Schlag abbekommen zu haben, Suso zeigt neuroligische Schäden, auch hängt eine Gesichtshälfte. Der liebe Kater wurde bereis negativ auf Katzenaids und Leukose getestet, ein Blutbild soll uns Aufschluß bzgl. seiner Nierenfunktion geben. Suso bleibt erst mal zur Beobachtung und Behandlung in der Tierklinik.
1. April 2010: Susos Leber- und Nierenwerte sind okay. Er hat ein starkes Kopftrauma erlitten, welches behandelt wird. Der Tierarzt schätzt, dass er noch mindestens 10 Tage in der Klinik bleiben muß.
8. April 2010: Dem Rotzlöffel geht es besser, seine Hornhautgeschwür werden bleiben. Wir wissen noch nicht, wo er nun wohnen soll.
20. April 2010: Susos rechte Auge muss raus, es schmerzt ihm und daher haben wir uns zu dem Eingriff entschlossen.
20. Mai 2010: Suso ist umgezogen! Die behandelnden Tierärztin hat sich seiner erbarmt und ihn aufgenommen. Wir sind ihr dafür sehr dankbar.
21. Juni 2010: Suso ist noch einmal umgezogen. Dieses Mal ist es ein Zuhause für immer in Deutschland.
TA-Kosten: 822,33 €
Spendenbarometer: 822,33 €.
Suso bedankt sich bei:
Linda Genter, Anna-Karina Korn, Diana Breit, Dirk Cramer, Sibylle Deiss, Anonym, Diana Georgi, Iris Kuhnle, anonymNotfell - Flacuchi - Jandía März 2010
Flacuchi ist nun schon das dritte Mal in Behandlung. Er wurde kastriert und wieder zurück an den Futterplatz gebracht. Dann zeigte er irgendwann Fellverlust, er hatte sich Räudemilben und wurde behandelt. Bei dem jetzigen Kontrollcheck gab es jedoch keine Verbesserung seiner Fellsituation, hinzu kam ein extrem stark aufgeblasener Bauch auf dem man Trommel spielen konnte. Der naheliegende Verdacht auf FIP konnte ausgeschlossen werden. Die Röntgenaufnahme zeigte Luftmassen in seinem Bauch, deren Ursache nun erforscht wird. Die Tests auf FIP, FeLV, FIV waren negativ. Bzgl. seines Fellkahlschlags wurde nun eine Pilzkultur angelegt. Er verbleibt erst einmal beim Tierarzt, im jetzigen Zustand kann er nicht an den Futterplatz zurück.
20. Mai 2010: Flacuchi hatte Hautpilz, dies wurde in der Klinik behandelt, was sehr aufwendig und zeitintensiv ist. Mittlerweile ist er wieder zurück an seinen betreuten Futterplatz. "Seine" Menschen haben ihn schon sehr vermisst.
TA-Kosten: ca. 150,00 €
Spendenbarometer: 150,00 €.
Flacuchi bedankt sich bei:
Linda Genter, Alexandra Buck-Bender, Anonym, Ruth Cramer, Simone HaimüllerNotfell - Magica - Esquinzo April 2010 *VERMITTELT
Sie liegt regungslos auf dem Weg der Hotelanlage und stinkt nach Müll. Ihr Fell ist verdreckt von Müll, sie röchelt, der Rotz läuft ihr aus Augen und Nase. Was für ein erbarmungsvoller Anblick, zum Glück wurden wir sofort benachrichtigt. Wie Magica dort hingekommen ist steht in den Sternen, sie gehört nicht zu dem Hotelkatzenclan. Der Tierarzt hängt sie sofort an den Tropf, später erfolgt eine Aerosoltherapie damit sie überhaupt atmen kann. Magica wiegt 1,25 kg!!!!!, sie schnurrt allerdings wie ein 8kg Kater.Ihre Blutwerte sind erstaunlicher Weise ok, der Test auf Katzenaids und Leukose negativ.Sie wird auf ca. 10 Jahre geschätzt, die Zähne fehlen.
20. Mai 2010: Magica geht es besser, sie hat sogar schon 1kg zugenommen. Die Ärzte ziehen eine Kastration am kommenden Wochenende in Betracht.
26. Mai 2010: Magica ist nun kastriert. Sieht sie nicht einfach top aus? Das Foto spricht doch Bände.
4. Juni 2010: Magica ist direkt vom Tierarzt in ihr neues Zuhause gezogen. Viel Glück kleine Maus.TA-Kosten: ca. 300,00 €
Spendenbarometer: 300,00 €.
Magica bedankt sich bei:
Dagmar Hoßfeld, Manuela Schwarz, anonym Angela Schläfke, Linda Genter, Birgit Hauptmanns, Eva Bäumler-Braun, Eva Bäumler Braun, Cornelia BreitnerNotfell - Pata - Costa Calma April 2010 *VERMITTELT
Wochenende, eine Katze mit einem kaputten Bein wird uns gemeldet.Ganz lieb läßt sie sich untersuchen, sie hat auch noch Wunden im Gesicht. Der Tierarzt denkt, sie hat sich in einem Motorraum eines Autos versteckt und sich dabei die Verletzungen zugezogen. Nach eingehender Untersuchung wird festgestellt, dass der Hauptnerv des Beins defekt ist und Pata kein Gefühl mehr im Bein hat. Sie hat es auch nicht mehr unter Kontrolle, das Bein hängt leblos an ihrer Seite runter - es muß amputiert werden.
20. Mai 2010:Pata hat ihre OP schwer verkraftet, anfänglich kam sie nicht gut mit der neuen Situation zurecht. Verschärft hat sich ihr Gemütszustand durch die Enge der Tierklinikbox und dort herrschende Hektik. Wir haben erst jetzt einen Pflegeplatz für sie auf Fuerte gefunden, dort kann sie allerdings nur 4 Wochen bleiben, dann geht Pflegeherrchen in Urlaub!
TA-Kosten: ca. 280,00 €
Spendenbarometer: 285,00 €.
Pata bedankt sich bei:
Linda Genter, Alexandra Buck-Bender, anonym, Ruth Cramer, Eva Bäumler-Braun, Maike Leupold, Manuela Schwarz, Dirk CramerNotfell - Timon, Costa Calma Dezember 2009 *VERMITTELT
Der 3 - 4 jährige Timon hatte sich einen Schlafplatz bei einer Hotelangestellten gesucht. Dorthin hat er sich jede Nacht geschlichen, er wurde geduldet. Plötzlich stank Timon bestialisch, wir wurden alamiert. Timon's Gesicht war in einem monsterhaften Zustand, der Gestank erbärmlich, wir dachten schon, der hübsche Karthäusermix müsste eingeschläfert werden. Timon hatte eine Fraktur des Unterkiefers, die wurde mittels Draht behoben. Lange Zeit hat er das Fressen verweigert und musste künstlich ernährt werden, nun verschlingt er sogar Trockenfutter. Sein Mäulchen sieht noch leicht deformiert aus, schwer zu sagen in wieweit sich das noch ändert, hatte er doch auch noch eine ältere Fraktur im Oberkiefer. Sein Mund wird wohl immer leicht offenstehen und Timon daher leicht sabbern. Ihn stört das nicht, er kann endlich wieder fressen und darf leben. Stört Sie das etwa?
24. Dezember 2009: Timon ist nun in einer Pflegestelle, streckt dort alle Viere von sich und läßt sich kraulen. Ein Traumkater, eine gelassene Persönlichkeit.
11. Februar 2009: Timon ging es blendend, er lebte dank Kätzchen Rosaria auf. Dann wurde er wieder stiller, seine Drahtstelle unter dem Kinn beginn zu eitern. Also ab zum Tierarzt zur Abklärung. Die Stelle wurde gesäubert, desinfiziert, Timon bekam Antibiotikum. Trotzdem füllte sich die kleine Stelle immer wieder mit Eiter. Gestern wurde geröngt, der Kiefer ist okay, die ehemalige Fraktur verknorpelt. Timon stößt wohl den Fixierdraht ab, daher die Entzündung. Der Draht wurde daraufhin operativ entfernt, was eigentlich nicht vorgesehen war. Zurück in der Pflegestelle hat Rosario ihren Freund erst einmal grundgereinigt.
15. Februar 2009: Timon geht es gut, er spielt wieder und hat die Op gut verkraftet. Ein Zuhause ist nicht in Sicht.
TA-Kosten: 504,60 €
Spendenbarometer: 512,00 €.
Timon bedankt sich bei:
Linda Genter, Anna-Karina Korn, Karla Färber, Marc & Sandra Harder, Andrea Brand-Bernet, Ruth Cramer, anonym, Julia Menzenbach, D. & M. Schwarz, Sibylle Deiss, Claudia Voßen-Spetsmann, Alexandra Despotovic, Alexandra Buck-Bender, Gaby Walterhöfer, Iris Kuhnle, Ruth Cramer, Susanne KochNotfell - Babs, Correalejo Oktober 2009 *VERMITTELT
Was ist das, mögen Sie sich vielleicht fragen? Das ist Katze Babs. Sie lebte glücklich im Haus, wurde verwöhnt und frass sich 7 kg Körpergewicht an. Ihre kurzen Beinchen können den massigen Körper kaum tragen, sie bewegt sich kaum.
Babs Schicksal macht uns besonders betroffen, wir kamen zu ihr wie die Jungfrau zum Kind oder besser gesagt, durch einen Anruf. Frauchen war mit der todkranken Katze in der Tierarztpraxis, sie hatte einen Termin zur Euthanasie gemacht. Die Tierärztin war vorbereitet, allerdings nicht darauf, das die Katze nicht todgeweiht war. Sie weigerte sich Babs umzubringen. Babs uriniert und kotet in die Wohnung, Frauchen verläßt die Insel und kann so ein Tier nicht mitnehmen. Wir haben die Tigerkatze nun übernommen.
Babs hat eine Blasenentzündung bedingt durch Struvitsteine. Ihre Nieren- und Leberwerte sind okay, sie hat kein Katzenaids und keine Leukose, keine Diabetes. Sie ist dick, viel zu dick und super traurig. Schließlich wollten ihre Menschen sie nicht nur im Stich lassen sondern umbringen. Babs hat Angst was ihr die Zukunft bringt - wir hoffen auf ein Zuhause.
24. Dezember 2009:Babs Leberwerte, die vorher noch gut aussahen, sind plötzlich sehr schlecht. Das Spezialfutter rührt sie nicht an, der Tierarzt und die Pflegestelle sind sehr besorgt.
24. Dezember 2009:Babs frisst wieder und macht insgesamt einen munteren Eindruck. Allerdings geht ihr nun das Fell rund ums Mäulchen aus, eventuell hat sie eine Futtermittelallergie. Der armen Maus bleibt auch nichts erspart.
09. Februar 2010:Babs hat abgenommen, sie wiegt nun 4 kg. Dieser Gewichtsverlust von 4 kg in so kurzer Zeit beunruhigt uns, den Tierarzt anscheinend nicht. Ihre Leberwerte sind okay, ihr Harngries immer noch vorhanden - Spezialfutter verweigert sie. Ihr unerklärlicher Fellverlust im Gesicht und am Hals wird schlimmer. Wie gern würden wir sie in eine Pflegestelle nach Deutschland holen. Leider haben wir keine.
TA-Kosten: 280,00 €
Spendenbarometer: 280,00 €.
Babs bedankt sich bei:
Cornelia Breitner, Diana Breit, Anna-Karina Korn, Simone Haimüller, Renate Schrören, Ruth Cramer, Iris Kuhnle, Cordelia Reichelt, Diana Georgi, Ruth Cramer, Simone HaimüllerNotfell - Ambar, Jandía Dezember 2009 *VERMITTELT
Eine aufmerksame, tierliebe Urlauberin meldet uns eine Katze, die offenbar eine Verletzung an der Pfote hatte. Äußerlich war nichts zu erkennen, so kam Ambar zur Abklärung erst mal zum Tierarzt. Das Röntgenbild zeigt einen Bänderiss und eine Callusverletzung, die Tierärztin vermutet, dass Ambar getreten worden ist, solch eine Verletzung ist absolut katzenuntypisch. Ambar ist ca. 1 Jahr alt, ansonsten in einem sehr guten Pflegezustand mit glänzendem Fell. Doch Ambar hat Katzenaids.
Der Virus ist noch nicht ausgebrochen und Ambar kann damit alt werden. Sie kann nur nicht wieder zurück an ihren Fangort, sie könnte dort die anderen Katzen anstecken.Ambar bedeutet ein "Problem" für unseren Verein, die Vermittlung von FIV Katzen ist schwierig und langwierig, außerdem haben wir momentan keinen Pflegeplatz, wo sie dann getrennt von den gesunden Katzen sein müsste.
Und dann geschah das Weihnachtswunder! Ein Anruf, der Ambars Welt verändert: sie hat eine Interessentin. Diese hat Ambar zwar noch nicht gesehen, sucht aber für ihre beiden FIV Kater noch eine "Ausgleichskatze". Wir planen nun den Vorbesuch im potentiellen neuen Zuhause während Ambar ihrer OP entgegensieht.
22. Dezember 2009:Ambar wurde gestern operiert, sie trägt nun für ca. 6 Wochen einen Fixateur extern. Die Knochen zeigen schon eine leichte Arthrose, das Bein wird nun versteift, Ambar wird später humpeln aber damit gut zurecht kommen.
31. Dezember 2009:Ambar ist nun in einer privaten Pflegestelle. Sie läuft schon prima auf jedem Untergrund und macht einen sehr aufgeweckten Eindruck. Alle 3 Tage muß nun der Verband gewechselt werden, mal sehen für welchen Zeitraum.


16. Februar 2009: Ambar wurde heute operativ von ihrem Fixateur befreit. Sie hat die OP gut überstanden und bleibt noch zur Beobachtung in der Klinik.
23. Februar 2009: Ambar ist seit gestern in ihrem Zuhause. Wir hoffen sehr, dass die Vergesellschaftung klappt und sie einen Platz auf Lebenszeit gefunden hat.
TA-Kosten: bisher 483,83 €, inkl. OP, Röntgen, Medikamente, Verbandsmaterial
Spendenbarometer: 483,83 €.
Ambar bedankt sich bei:
Frau Wetterhahn, Carola Nouioua, Katrin John, Cornelia Breitner, Ulrike Herbst, Carola Nouioua, Sandra Frenzel, Ruth Cramer, Ruth Cramer, Simone HaimüllerNotfell - Sota, Costa Calma Januar 2010 VERMITTELT

Sota ist ein zahmer, ca. 2 Jahre junger Kater mit kompliziertem Bruch am rechten Vorderbein. Er ist bereits in der Tierarztpraxis, hat einen Spezialverband und ein Schmerzmittel bekommen. Nun steht die Entscheidung an: einschläfern oder operieren? Wer will aber nun ein ansonsten gesundes Tier - er ist Katzenaids und Leukose negativ getestet - einschläfern um ihm die Schmerzen zu nehmen, die eine OP beheben kann. Entweder bekommt Sota eine Platte oder einen Fixateur extern, das entscheidet der Chirurg, wenn er dann den Kater unterm Messer hat. Ob danach Sota wieder einwandfrei laufen kann, wissen wir noch nicht. So kann er jedenfalls gar nicht laufen und hat starke Schmerzen.
28. Januar 2009:Dank der großen Spendenbereitschaft konnte Sota zeitnah operiert werden! Herzlichen Dank. Die Op ist gut verlaufen, der Kater hat nun Platten intern und einen Fixateur extern, der in ca. 6 Wochen entfernt wird. Sota ist ganz tapfer.


16. Februar 2009: Der Fixateur wurde heute operativ entfernt, Sota hat die OP gut überstanden und bleibt noch 2 Tage zur Beobachtung in der Klinik.
TA-Kosten: voraussichtlich 350,00 €
Spendenbarometer: 355,00 €.
Sota bedankt sich bei:
Simone Haimüller, Linda Genter, Martina Gierlings, Tanja Tellmeier, Sibylle Deiss, Angela Schlaefke, Diona Bechberger, Dirk CramerNotfell - "PMP", Costa Calma September 2009

Die notdiensthabende Tierärztin wird zu einer Unfallkatze gerufen. Voyeure und Polizisten stehen tatenlos um die blutende Katze.
PMP ist ein Mädel, bereits kastriert, ca. 5 Jahre jung. Die Röntgenaufnahme zeigt keine inneren Verletzungen, das Auge spricht Bände und muß raus. Allerdings warten wir noch ab, ob sich irgendwelche Blutgerinnsel im Schädel gebildet haben bei der Kollision mit dem Auto.
15. September 2009: PMP hat die Augen-Op gut überstanden.
18. September 2009: PMP wurde bereits in die Freiheit entlassen. Sie hat unter dem Eingesperrtsein beim Tierarzt gehasst und war super aggressiv. Die Wunde sah gut aus, daher haben wir uns entschlossen, die arme Katze wieder in ihre gewohnte Umgebung zu entlassen.
11. Dezember 2009: Wir haben zu unserer großen Freude PMP endlich wieder gesehen und es geht ihr gut. Während sie ihr "neues" Leben genießt, stottern wir noch die Tierarztrechnung ab.
TA-Kosten: 440,20 €
Spendenbarometer: 440,20 €.
"PMP" bedankt sich bei:
Claudia Voßen-Spetsmann, Anonym, Birgid Reuffels, Ruth Cramer, Dagmar Hoßfeld, anonym, Anke Wischer, anonymNotfell - Fiona, Costa Calma September 2009 VERMITTELT


Fiona wurde völlig runterkommen an einem unserer Futterplätze ausgesetzt. Ihre Schleimhäute waren nicht mehr rosig, sie waren weiß. Sofort wurde eine Blutanalyse beim Tierarzt durchgeführt und die zudem dehydrierte Katze an den Tropf gehangen. In den nächsten Tagen erholt sie sich, bekommt dann aber Durchfall und der Kot wird kontrolliert. Nachdem Fiona dann mehrere Tage stabil war, wurde sie kastriert. Die zarte Maus bekam daraufhin Fieber. Katzenaids oder Leukose hat Fiona zum Glück nicht.
8. Oktober 2009: Fiona ist nun in einer Pflegestelle auf Fuerte und zeigt sich von einer ganz zauberhaften, charmanten Seite. Leider gibt es für diese zarte Seele keine Interessenten.
17. Oktober 2009: Fiona hat ein Zuhause auf Fuerteventura gefunden.
TA-Kosten: 205,44 €
Spendenbarometer: 205,44 €.
Fiona bedankt sich bei:
Iris Kuhnle, Diana Breit, Karla Färber, Ruth Cramer, Sigrid BechmannNotfell - Oscar, Costa Calma November 2009
Plötzlich war er da: Oscar. Er saß auf der Terrasse und verlangte lautstark nach Futter welches die auserkorene Dosenöffnerin bereitwillig gab. Oscar blieb, verlangte Futter, wurde in wenigen Tagen spindeldürr und bekam doch noch Durchfall. Er kam zum Tierarzt, wir wurden um Hilfe gebeten.
Der Bluttest ergab, dass Oscar den felinen Leukosevirus hat. Dieser Virus ist durch Tröpfeninfektion für andere Katzen ansteckend, Oscar kann nicht wieder in die Freiheit zurück. Er braucht einen Wohnungsplatz und kann zu ebenfalls FeLV positiven Katzen.
Oscar stellt für uns ein Problem dar: er ist schwierig zu vermitteln, es ist super schwierig eine Pflegestelle für ihn zu finden. Da stellt sich wie bei jedem Notfall die Frage "einschläfern ja oder nein?". Wenn wir diese nur so leicht beantworten könnten. Ist Oscar krank weil die Leukose ausgebrochen ist und er stirbt sowieso bald? Wann ist bald? Ist Oscar krank weil sein Immunsystem geschwächt ist und er kann sich erholen und dann noch lange leben?
Wir geben Oscar seine Chance. Er will leben. Sein Durchfall hat sich gebessert, er frisst, er reißt sich die Infusion raus (daher der Kragen). Wir geben die Hoffung nicht auf, nicht zum jetzigen Zeitpunkt.
17. November 2009: Oscar hat es nicht geschafft. Er hat seine Virämie trotz medizinischer Unterstützung nicht überwinden können.
TA-Kosten: 258,08 €
Spendenbarometer: 298,08 €.
*(Test, Kotuntersuchung, 3 Infusionen, Spezialfutter, Desparasitation, Giardienbehandlung, Fieberbehandlung)
Oscar bedankt sich bei:
Diana Breit, Ruth Cramer, Elke Jochmann, Ruth CramerNotfell - Tarab, Costa Calma Dezember 2009


Vor 2,5 Wochen bekamen u.a. auch wir die Meldung bezüglich einer Katze mit "Schlenkerpfote". Wir ahnten schon Schlimmes. Die Katze blieb verschwunden, auch während unserer Kastrationsaktion. Dann Dienstag Abend ein Hilferuf auf dem Twinkle Handy, unsere Katzenbeauftragte konnte sich glücklicherweise sofort auf den Weg machen und fing die Samtpfote ein.
Die Pfote ist bereits nekrotisch und kann nicht mehr gerettet werden. Eine Amputation steht an oder die Einschläferung. Wir haben Behandlungsstop! Muß diese Katze sterben, weil die Kassen leer sind? Sollte nicht gerade ein Tierschutzverein Leben schützen?
Tarab ist nun für 48 Stunden an einem Tropf, auch sie war wie viele verletzte Katzen ausgetrocknet. Sie bekommt zudem Antibiotika und ein Schmerzmittel. Wir haben uns FÜR Tarab entschieden und werden die Amputation durchführen lassen um ihr eine Chance auf Leben zu geben.
18. Dezember 2009: Gestern abend ergab sich eine darmatische Situation: Tarab hat einen "Riss" in der Bauchdecke, eine Darmschlinge traut nach außen, sie brauchte eine Not-OP um nicht zu sterben. Das jetzt mal so ganz laienhaft ausgedrückt. Das heißt auch zusätzliche Kosten. Tarab geht es gut, die OP hat sie gut überstanden. Je nach Gesundheitszustand gehen die Tierärzte dann die Beinamputation an.
22. Dezember 2009: Tarab hat nun ihre zweite OP, die Amputation, überstanden. Es geht ihr den Umständen entsprechend.
24. Dezember 2009: Erneute Problematik bei Tarab. Gestern abend wurde sie stark anämisch udn war in einem Schockzustand weil nciht mehr genung Blut zur Versorgung der Organe vorhanden ist. Sie wurde stabilisiert, weitergehende Untersuchungen eingeleitet. Die Prognose ist nicht gut.
26. Dezember 2009: Tarab's Anämie wurde immer dramatischer, vielleicht hätte eine Bluttransfusion geholfen, vielleicht aber auch nicht. Wir haben sie schweren Herzens gehen lassen.
TA-Kosten: 410,00 € (2 Ops)
Spendenbarometer: 419,08 €
Tarab bedankt sich bei:
Usern des Forums verlassene-pfoten.de (Forenkalenderaktion), Christa Ross, Sibylle Deiss, Elke Schermer, Katrin John, Eva Vogel, Christine Funk, Elke Jochmann, Monika Ruranski, Dirk CramerNotfell - Mirko, Costa Calma Dezember 2009
Trotz Behandlungsstops haben wir uns diesem armen Würmchen angenommen,der kleine Mirko wurde fast leblos mit Untertemperatur gefunden. Wir mussten schnell handeln und haben uns trotz leerer Kassen sofort dem Katerchen und seiner Schwester, der es nicht ganz so schlecht geht, angenommen. Mirko sah so schlecht aus, wir haben ihn erst einmal auf Katzenaids und Leukose getestet. Das negative Ergebnis überraschte sogar die Tierärztin. Er kam an der Tropf und kam auf die Wärmematte, die Nacht hat er schon mal überlebt. Wir kämpfen weiter.
18. Dezember 2009: Mirko ist immer noch verschnupft, ihm und seiner Schwester Elke geht es aber schon sichtlich besser. Sie werden weiterhin beim Tierarzt gepäppelt und behandelt, bevor wir sie wieder an den Fangort zurückbringen werden sie selbstverständlich noch kastriert.
24. Dezember 2009: Mirko und Elke sind nun kastriert.
17. März 2010: Mirko ist nun in einer Pflegestelle in Deutschland. Er ist im Gegensatz zu seiner Schwester sehr klein, schmächtig und hat immer wieder fetten Schnupfen. Wir hoffen, dass es ihm in einem passenden Zuhause dann zukünftig gesundheitlich besser geht. Mirko ist übrigens ein Oberschmuser.
TA-Kosten: 250,00 €
Spendenbarometer: 250,00 €.
Mirko bedankt sich bei:
Eva Bäumler-Braun, Christin Gehbauer, "Stevie" Althoff, Cornelia Breitner, Christa Ross, Eva Bäumler-Braun, Ruth Bäumler-O'Neill, ...Notfell - Schildpatt, Costa Calma November 2009
Die Mutterkatze kam zur Kastration mit ihren Kitten, sie ist auffällig mager, was allerdings bei einer Streunerkatze mit Jungen nicht ungewöhnlich ist. Ein Röntgenbild gabe dann Aufschluß über ihren Gesundheitszustand: sie hat einen Riss im Zwerchfell, der operativ geschlossen werden musste. Wir haben den Eingriff autorisiert nachdem sie negativ auf Katzenaids und Leukose getestet wurde. Die Samtpfote hat den Eingriff gut überstanden und muß sich noch ein paar Tage beim Tierarzt erholen.
9. Dezember 2009:: "Schildpatt" erholt sich gut und blüht in der Pflegestelle auf. Sie liebt Streicheleinheiten und tobt mit ihren Kitten herum, da merkt man deutlich, was für eine junge Mutter sie ist. Das Idyll ist allerdings getrübt, ihre 2 Kitten haben immer noch die Augen schlimm entzündet, das 3 Kitten wurde noch nachträglich aufgefunden und ist beim Transport zum Tierarzt verstorben. Zurück an den Fangort können die 3 Katzen nicht mehr, sie haben Morddrohungen erhalten. Wenn wir die Katzen zurückbringen und sie laufen in den Supermarkt, wird die Besitzerin sie erschlagen!
11. Dezember 2009:: "Schildpatt" hat nun einen Namen: Luanita, Frau Bäumler-Braun hat ihr diesen hübschen Namen gegeben. Wer gibt ihr nun ein Zuhause?

21. Dezember 2009:: Luanita und ihre Kitten sind sicher in ihrer Pflegestelle in Schwalmtal angekommen. Sie sind noch etwas schüchtern und die Äuglein der Kitten sind immer noch nicht ganz okay. Wir arbeiten dran:-)
17. März 2010:: Während Lilith ein Zuhause gefunden hat, suchen Mutter und Bruder noch. Sie sind sehr, sehr aktiv und keine Anfängerkatzen. Wer sich für Bengalkatzen interessiert, ihr Temperament ist vergeleichbar.
TA-Kosten: 214,20 €
Spendenbarometer: 214,00 €.
Sie möchten Schildpatt mit Ihrer Spende helfen, dann überweisen Sie bitte auf unser Spendenkonto oder füllen Sie das OP-Spendenformular aus.
Schildpatt bedankt sich bei:
Eva Bäumler-BraunNotfell - "Boogaloo", Corralejo September 2009


Boogaloo kam in eine Bar im Hafen, so als ob sie um Hilfe bitten würde. Die Barbetreiber riefen sofort unsere "Catwoman" um Hilfe. Boogaloo sah schlimm aus, ihr Fell war in keinem guten Zustand und der Gestank war bestalisch. Bei der tierärztlichen Untersuchung wurde die Duftquelle schnell entdeckt, über das Ausmaß war selbst der Arzt verwundert. Eine nicht behandelte Wunde hat sich so extrem entzündet, dass die Bakterien Fell und Haut weggefressen haben. Zähne und Kieferknochen liegen blank.
Boogaloo kann nicht alleine fressen, Lynne füttert sie mit der Spritze. Die arme Katze gibt sogar noch Köpfchen und fordert Streicheleinheiten, wir sind zu Tränen gerührt. Wie können wir Boogaloo nur helfen?
10. September 2009: Boogaloo trinkt nun selbsständig. Wir wissen immer noch nicht wie es mit ihr weitergeht. Sie ist so dankbar, da fällt die Entscheidung sehr schwer sie in die andere Welt zu schicken. Wir werden sie nicht leiden lassen, wollen aber auch nicht zu früh aufgegeben. Die Entscheidung können wir hier aus der Ferne nicht treffen, die trifft der behandelnden Arzt zusammen mit der Pflegestelle.
11. September 2009: Boogaloo frisst nun selbständig. Sie ist eine sehr liebe Katze und hat einen jungen Notfallkater zur Gesellschaft im Duschbad der Pflegestelle.
22. September 2009: Der Test auf Katzenaids und Leukose zeiget eine feine Linie im Testfeld Aids, zu dünn für einen eindeutigen Befund. Wir werden den Test wiederholen. Boogaloo erholt sich erstaunlicherweise, die Haut wird rosa von der Durchblutung und scheint zu wachsen. Wir sind optimistisch.
24. September 2009: Boogaloo, diese Katze mit dem großen Lebenswillen, hat Gewicht zugelegt. Die Waage zeigt nun 1,9 kg an!
8. Oktober 2009: Ihr Gewicht ist nun schon auf über 2 kg angestiegen, die fehlende Haut wächst nach. Wir sind verhalten optimistisch. Neue Fotos folgen hoffentlich bald ;.)
21. Oktober 2009: Boogaloo geht es von Tag zu Tag besser, sie wiegt nun 2,9 kg und die riesige Wunde heilt. Das mag auf den Fotos nicht so auszusehen, der Tierarzt ist aber ganz begeistert und weiterhin zuversichtlich. Boogaloo schmust mir ihrem Pflegefrauchen, sie ist trotz der ekligen Wunde eine in sich glückliche Katze.


TA-Kosten: bisher 120,00 €
Spendenbarometer: 120,00 €.
"Boogaloo" bedankt sich bei:
Diana Breit, Iris Kuhnle, Cordelia Reichelt, Sandra FrenzelNotfell - Humpelino, Taralalejo September 2009 VERMITTELT
Im August, mitten in der Nacht, entdeckten wir den getigerten Kater, der vor Angst in geduckter Haltung vor uns davonlief. Aus den Augenwinkeln konnten wir erkennen, das sein linkes Vorderbein komisch geknickt bzw. verletzt war. Mehrere Fangversuche schlugen fehl, dann endlich gelang es. Die Pfote fehlte am Vorderbein, das ein wenig blutete. Selbst in Ruhestellung ging immer wieder die Wunde auf. Eine unglückliche Länge des Beins, es würde immer wieder aufschrabben und bluten, sich dann infizieren und er würde an einer Sepsis irgendwann sterben. Was tun? Wir hatten 3 Möglichkeiten: wir setzen ihn zurück auf die Strasse und hoffen, dass sich sein Beinchen nicht infiziert. Oder wir schläfern ihn jetzt ein bevor er ansonsten irgendwie elendig stirbt. Oder wir amputieren das Bein, zähmen ihn und sehen zu, dass wir ein schönes Zuhause für ihn finden. Wie sollten wir da wohl entscheiden?
17. Oktober 2009:: Humpelinchen ist nun raus aus der Klinik und in einer Pflegestelle. Er bewegt sich, wenn er unbeobachtet ist. Seine tierische Mitbewohnerin beachtet er nicht. Sie ihn aber auch nicht.
18. November 2009:: Lino ist in Deutschland und verliert ganz langsam seine Scheu.
TA-Kosten: 260,00 €
Spendenbarometer: 260,00 €.
Humpelino bedankt sich bei:
Karla Färber, Birgit Stadermann, Martina Gierlings, Sibylle Deiss, Cornelia Breitner, Ruth CramerNotfelle - "Althay & Althaya", Costa Calma September 2009 VERMITTELT




Freitag abend, Check am Cat Café auf der Suche nach dem Futternapfklauer. Kein Klauer dafür zwei verängstigte ca. 6 Wochen jungen Kitten in erbärmlichen Zustand. Die Katzenfinder überlegen ob sie uns überhaupt informieren sollen, wissen sie doch nur zu gut wie belastet wir momentan mit Notfellen sind. Zum Glück rufen sie an, die Katzengeschwister gehen sofort zum Tierarzt. Sie haben Parasiten und extremsten Durchfall. Dieser ist so aggressiv wundmachend, die Haut an den dünnen Hinterbeinchen ist schon stark angegriffen. Althaya's weiße Fellfarbe ist nur zu erahnen unter der ockergelben Kotfarbe. Sie hat es am schlimmsten erwischt. Beide sind zahm, stammen also aus Menschenhand. Und natürlich sind diese zu feige diese armen Würmchen zum Tierarzt zu bringen. Aber sie erst einmal auf die Welt kommen lassen, das können diese verantwortungslosen Zweibeiner. "Einen Wurf sollte sie schon haben". Klar doch und um die Nachkommen kümmert sich dann der Tierschutz.
11. September 2009: Althays Durchfall hat sich gebessert, bei seiner Schwester leider nicht. Die Tierärzte haben sie getrennt wegen der Ansteckung. Althaya kommt immer wieder mal an den Tropf, ihr kleiner Körper verliet einfach zu viel Flüssigkeit.
22. September 2009: Wir bekommen den Durchfall nicht in den Griff, er bessert sich und dann wieder nicht. Beide Kitten hatten Giardien und Kokzidien und noch irgendwelche Bakterien. Die Medikamente wurden nun gewechselt, sie bekommen zudem Spezialfutter.
8. Oktober 2009: Der Stuhl ist nicht mehr flüssig sondern breiig, aber immer noch nicht in Ordnung. Es werden jetzt abschließend Parasitentests durchgeführt.
21. Oktober 2009: Hurra, der Stuhl ist geformt, das Parasitenscreening hat keinen Befund gezeigt. Althay und Althaya können endlich aus dem Quarantänekäfig raus, sie brauchen ihre Kindheit nun nicht mehr weiter im "Stahlknast" verbringen.

17. November2009:: Die Althays sind in einer Pflegestelle in Erkelenz und suchen ein Zuhause. Sie fordern viele Streicheleinheiten.
31. Dezember2009:: Sie sind nach Dortmund vermittelt.
TA-Kosten: bisher 186,00 €
Spendenbarometer: 186,00 €.
"Althay & Althaya" bedanken sich bei:
Petra Schlechter, Nicole Hesse, Ruth Cramer, Ruth Cramer, Sandra FrenzelNotfell - "Chico", Correalejo September 2009


Zwei Wochen hat es gedauert bis unsere "Catwoman" Lynne den angefahrenen Kater endlich in der Falle hatte. Chico ist ein wunderhübscher Redpointsiammix, nicht handzahm, er zittert bei jeder Berührung vor Angst. Sein Schwanz muß amputiert werden, in seiner rechten Vorderpfote sind mehrere Knochen gebrochen und schon wieder falsch zusammengewachsen. Kastriert ist er natürlich auch nicht.
8. September 2009: Chico's Schwanz ist nun amputiert, er ist kastriert und an seine Pfote hat der Tierarzt so belassen. Chico hatte ganz große Probleme mit dem menschlichen Kontakt und dem Eingesperrtsein, wir haben uns deshalb entschieden ihn ganz schnell wieder frei zu setzen. Er ist nun an einem unserer betreuten Futterstellen. Wir haben auch weiterhin ein Auge auf ihn.
TA-Kosten: 90,00 €
Spendenbarometer: 90,00 €.
"Chico" bedankt sich bei:
Simone Haimüller, Anna Karina Korn, Ruth Cramer, nochmals Ruth CramerNotfell - "Heroe", Caleta de Fueste September 2009


Unser Twinkle Mitglied Claudia erwischte zwei Kinder, die ihr den kleinen Kater vor die Tür setzen wollten und stellte sie zur Rede. Die Kinder haben das ausgemergelte Kitten neben seiner totgefahrenen Mutter und einem ebenfalls toten Geschwisterchen gefunden. Da sie wussten, dass Claudia eine Katzenfreundin ist, wollte sie ihn zu ihr bringen. Sie hatten allerdings Angst, das Claudia mit ihnen schimpft.
Mehr tot als lebendig kam der Kater zum Tierarzt. Ausgetrocknet, voller Parasiten, ob er die Nacht überlebt war fraglich. Er hat überlebt und bekam daraufhin den spanischen Namen für Held "Heroe". Unser kleiner Held ist nun in einer Pflegestelle. Dort wird er gepäppelt und hat Spielgefährten.
TA-Kosten: bisher 85,00 €
Spendenbarometer: 85,00 €.
"Heroe" bedankt sich bei:
Sybille Deiss
Notfell - "Polly Policia", Puerto del Rosario Juli 2009 SUCHT EIN ZUHAUSE
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Große Aufregung am 30. Juli. Ein Spanier hat eine vergiftete Katze gefunden, in seiner Not ruft er die Polizei. Diese überrascht uns alle durch ihr umsichtiges, tierliebes Handeln. Sie bringen unserem Twinkle Mitglied die völlig aphatische Katze, die keinerlei Widerstand bietet. Claudia versteckt die Katze vor ihrem Chef und telefoniert wegen Transporthilfe. Sie selbst kann nicht weg, zum Glück findet sich ein Transporteur, die das mehr tot als lebendige Kätzchen zum Tierarzt bringt. Der wurde vorher schon durch Claudia kontaktiert und ins Bild gesetzt, es ging um Leben und Tod.
Polly hat die 1. Nacht geschafft, sie wird künstlich ernährt und ist nicht ansprechbar. Wir sind trotzdem voller Hoffnung.
1. August 2009: Polly frisst selbstständig, sie ist auch hungrig nach Streicheleinheiten. Der Tierarzt schätzt sie auf ca. 1 Jahr. Der Test auf Katzenaids und Leukose ist negativ ausgefallen. Polly scheint blind zu sein, eventuell kommt das noch von der Vergiftung und verbessert sich noch. Wir müssen abwarten.
4. August 2009: Polly ist stabil und hat die Tieraztpraxis verlassen. Die junge Katzendame ist nun in einer Pflegestelle im Norden Fuerteventuras. Sie ist immer noch blind.
10. August 2009: Polly erholt sich zunehmend, wie auf dem Foto gut zu sehen ist. Ihre Pupillen reagieren auf Licht, trotzdem scheint sie schlecht zu sehen. Wir stellen sie noch mal einem Tierarzt vor.
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24. August 2009: Polly sieht, zumindest Schatten. Sie ist sehr verschmust und dankbar für jede Streicheleinheit. Auf ihre Artgenossen kann sie momentan verzichten, was natürlich in der Pflegestelle ein Problem ist.
22. September 2009: Polly scheint nur die taube Monica nicht zu mögen, mit den restlichen Katzen in der Pflegestelle klappt der Kontakt.
TA-Kosten: 143,00 €
Spendenbarometer: 143,00 €.
"Polly" bedankt sich bei:
Simone Haimüller, Claudia Voßen-Spetsmann, Iris Kuhnle, Ruth Cramer
Notfell - "Mietzi", Costa Calma August2009
Mietzi haben wir bereits unter den "wen wir versorgen" Katzen vorgestellt. Eine private Futterstellenbetreuerin brachte die dreifarbige Katze zu "unserem" Tierarzt wegen des Auges. Es wurde eine Zytologie gemacht, Tumorzellen wurden nicht gefunden, es wurde Cortison verabreicht da man an ein esophiles Granulom dachte. Mietzis Betreuerin gab das Alter auf 16 Jahre an, was für eine Streunerkatze schon extrem hoch ist. Wir verabredeten, dass sie die Katze regelmäßig dem Tierarzt vorstellt und wir die Behandlung übernehmen. Sie erschien nicht zu dem verabredeten Termin, telefonisch ist sie nicht zu erreichen. Stattdessen brachten uns nun besorgte Touristen das gesundheitlich angeschlagene Tier.
Die Entzündung am Auge hat sich verschlimmert, eine zweite Zytologie brachte wieder ein negatives Ergebnis. Auf den zweiten Blick scheint Mietzi allerdings erst 8 Jahre alt zu sein, das würde eine Operation rechtfertigen. Eine Op ziehen wir in Betracht wenn wir Tumorzellen finden. Es könnte sich durchaus um Hautkrebs, genauer gesagt einem Plattenepithelkarzinom, handeln. Wir haben einer Biopsie zugestimmt damit wir eine Basis für die weitere Behandlung haben. Fest steht allerdings, dass Mietzi nicht mehr zurück an ihren Futterplatz kann und sollte. Der Wind, der Staub, die Sonne schaden dem Auge und sie steht nicht so unter Beobachtung wie wir ursprünglich angenommen haben. Außerdem würden uns tierliebe Touristen Mietzi laufend zum Tierarzt bringen. Wir suchen eine Pflegestelle für Mietzi.
10. August 2009: Es wurde eine Biopsie gemacht, mit dem Ergebnis rechnen wir in 10-15 Tagen.
24. August 2009: Das Ergebnis ist da: es ist Krebs der schlimmeren Sorte, einer Art, die auch streuen kann. Mietzi braucht nun umgehend eine Pflegestelle in der sie bis ans Ende ihrer Tage unmsorgt wird. Noch ist der Tierarzt bereit sie zu beherbergen, doch wie lange noch? Für Mietzi ist das begrenzte Platzangebot ein unhaltbarer Zustand, auch wenn das Praxisteam sehr lieb zu ihr ist.
31. August 2009: Wir haben einen Gnadenbrotzplatz für Mietzi gefunden. Dort ist sie nicht allein, ein weiterer Twinklekater hat dort bereits Unterschlupf gefunden.
März 2010: Mietzi ist von uns gegangen, sie bekam zu dem Krebs noch eine Niereninsuffizienz.
TA-Kosten: 150,00 €
Spendenbarometer: 160,00 €.
"Mietzi" bedankt sich bei:
Den tierlieben Touristen, Karin Schult, Barbara Kesten, Angelika CurkNotfell - Kato, Costa Calma Juni 2009 - *V*E*R*M*I*T*T*E*L*T
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Kato ist verwurmt, die Parasiten vergiften ihn innerlich. Er scheint das Zwergengen zu haben was bei Katzen zu Kleinwüchsigkeit führt. Sein Fellzustand läßt auf einen langzeitigen Nährstoffmangel schließen, seine Knochen wirken im Röntgenbild unauffällig. Die Blutanalyse zeigt eine Infektion, eine Blutarmut und eine Verschiebung der Elektrolyte. Nieren- und Leberwerte sind okay, allerdings hat Kato Eiweiß im Stuhl. Er ist ein Oberschmuser und extrem menschenbezogen.
26. Juni 2009: Kato ist gestern abend in die Obhut unserer Katzenpflegemama auf Fuerte gekommen. Seine Werte waren okay, er konnte sogar kastriert werden. Nun muß er weiter nahrungstechnisches aufgebaut werden, das ist etwas schwierig auf Fuerte wegen des mangelnden Futterangebotes. Das einzig hochwertige Futter gibt's beim Tierarzt, über die Preise brauche ich mich nicht zu äußern. Irgendwie kriege wir das schon hin. Ach ja, er braucht übrigens ein Zuhause.
TA-Kosten: 328,55 €
Spendenbarometer: 330,00 €.
Kato bedankt sich bei:
Daniela Langenscheidt, Petra Klemmer und nochmal Daniela Langenscheidt
Notfell - Pato, Costa Calma Mai 2009 - *V*E*R*M*I*T*T*E*L*T
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Pato ist ein süßer, zahmer, ca. 10 Wochen altes Katerkind. Man hat ihn bei Deutschen über die Mauer auf das Grundstück geworfen. Da sie ihn nicht behalten konnten, brachten sie ihn zum Tierarzt. Der stellte sein Humpeln fest, dann die Röntgendiagnose "Bruch der Wachstumsfuge". Pato wird operiert, auf dem Foto liegt er gerade in Narkose und der Eingriff steht kurz bevor.
6. Juni 2009: Pato hat die OP gut überstanden. Er ist nun in bei unserer Katzenmama in Pflege, die passt auf, dass er sich nicht zuviel bewegt. Die ersten Tage war das einfach, Pato war schrecklich müde von der Narkose. Nun geht es aufwärts und er darf für Schmuseeinheiten aus seinem Käfig heraus.
25. Juni 2009: Pato darf sich nun immer mehr bewegen. Leider schon er sein Beinchen noch, seine Pflegemama hilft mit Physiotherapie nach.
26. Juni 2009: Die Nachuntersuchung ...
Notfell - "Kater", Jandia Juni 2009
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Der Kater wurde von einem Auto angefahren. Seine Hinterbeine zeigten auffällige Bewegungsabläufe, das Röntgenbild zeigt einen Beckenbruch. Der auf Katzenaids und Leukose negativ getestete, unkastrierte Kater wird operiert.
25. Juni 2009: Kater hat die OP gut überstanden. Wenn alles gut verheilt (wovon wir ausgehen), kann er auch wieder an die betreute Futterstelle zurück.
27. Juli 2009: Kater ist nun endlich raus aus der Klinik. Er bleibt noch ein paar Tage in einer Pflegestelle, dort kann er seine Muskeln trainieren bevor er dann wieder raus geht.
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10. August 2009: Kater trainiert zwar seine Muskeln, doch nach draußen will er momentan nicht. Er genießt es im Haus verwöhnt zu werden, seine Pflegemutter wird ihn wohl nicht mehr "los".
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TA-Kosten: 400,00 €
Spendenbarometer: 400,00 €.
"Kater" bedankt sich bei:
Linda Stitz, Monika Ruranski, Anneliese Cürvers, Ruth Cramer, Marion Oechsle, Petra Hermann, Monika Hennberger, Ruth Cramer, Ruth Cramer, anonym
Notfell - Maria, La Lajita November 2008, nun Emsland
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Maria wurde uns gleich von 2 Touristen gemeldet. Sie hatten die Mutterkatze zusammen mit ihren drei Jungen humpelnd in der Nähe eines Restaurants gesehen. Wir aktivierten sofort eine Helferin, doch sie konnte die Katzen nicht entdecken. Vielleicht war sie schon weitergezogen oder sie hatte sich wegen des Regens versteckt. Es folgte ein zweiter Versuch und gleich zwei Tierschützerinnen machten sich auf den 35 Minütigen Weg. Es gelang Ihnen mit viel Ausdauer nach 3 Stunden!!! alle Katzen einzufangen.
Die Kleinen waren gesund und wurden sofort frühkastriert. Maria aber hatte ihr linkes Hinterbein sehr schwer verletzt, sowohl Ober- als auch Unterschenkel waren gebrochen. Nach dem negativen Bluttest machte sich der Tierarzt sofort an die schwierige OP. Maria hat nun eine Platte im Unterschenkel, eine andere im Oberschenkel. Die Op war sehr kniffelig weil der Oberschenkelbrch sehr nah ans Kniegelenk ragte.
Unser Plan war, Maria und ihre Kinder an einem sicheren Ort wo sie beobachtet und proviantiert werden, freizulassen. Die Kitten kamen erst mal in eine private Pflegestelle, sie sollten zusammen mit Mama ins neue Zuhause. Maria war erst mal beim Tierarzt hospitalisiert, dort machte man mit ihr dann auch noch zusätzlich Krankengymnastik um sie auf die Beine zu kriegen. Danach führten wir Mutter und Kind wieder zusammen,doch trotz der kurzen getrennten Zeit (ca. 14 Tage), wollten sie nichts mehr voneinander wissen. Leider fiel dann der Ort der geplante Freilassung weg und so bleib die kleine Familie in unserer Pflegestellenobhut.
Die Kleinen sind typische Kitten und verlieren leider so langsam ihre Scheu. Das macht das Freilassen schwierig, denn anhängliche Katzen suchen die Nähe des Menschen und das kann zu Problemen führen. Maria tritt mit dem Bein nicht auf, irgendetwas scheint nicht zu stimmen.
Durch eine glückliche Fügung kam Maria kurz vor Weihnachten in eine Pflegestelle ins Emsland. Schnell wurde klar, dass sofort gehandelt werden muß und eine Röntgenaufnahme gab Aufschluß: die Stifte aus der Oberschenkelplatte haben sich gelöst, einer davon sitzt im Knie. Ganz klar, warum Maria nicht das Bein aufsetzt. Und so gab es dann am 30. Dezember 2008 eine weitere, ungeplante OP. Die Stifte sind raus, im Knie ist eine Entzündung und es hat sich schon eine leichte Arthrose gebildet. Maria ist aber nun schmerzfrei und tritt sogar schon auf!!!! Wir werden ihre Entwicklung verfolgen.
2. Januar 2009: Maria hat wieder Schmerzen, sie bewegt sich nicht. Im Knie ist wieder Eiter, ein Faden wurde gezogen so das dieser ablaufen kann. Ein neues Röntgenbild zeigt: die Platte aus dem Oberschenkel muß nun doch noch raus, sie rutscht und kommt zu nah ans Knie. Erneute OP wird auf den 6. Januar 2009 festgelegt.
7. Januar 2009: Maria hat die erneute OP gut überstanden. Die Platte ist nun aus dem Oberschenkel raus, glücklicherweise hat sich bereits "Heilfleisch" gebildet, die minimale Wunde wurde geklammert. Die tapfere Mieze darf sich nun vorerst nur minimal bewegen, damit alles gut zusammenwachsen kann. Die Tierärztin denkt, dass Maria zukünftig humpeln wird.
13. Januar 2009: Maria zeigt tierärztliche Fähigkeiten und zieht sich die pieksenden Klammern schon mal selbst. Sie ist momentan nicht gut gelaunt und sehr angriffslustig. Das ist völlig untypisch für die sonst so zugängliche Katze. Hoffentlich versteckt sich nicht mehr dahinter.
23. Januar 209: Maria ist wieder zu Hause. Sie war ein paar Tage stationär bei der Tierärztin, ihre Entzündungswerte waren sehr hoch, sie hat Antibiotika bekommen. Nun ist Maria wieder die verschmuste Katze wie vorher. Hiffentlich war's das jetzt und das Bein kann endlich heilen.
31. Januar 2009: Maria darf nun im Pflegezimmer frei umherlaufen damit das Bein belastet und Muskulatur aufgebaut wird. Sie ist gesundheitlich stabil.
14. Februar 2009: Maria ist kreuz unglücklich. Zuviele OPs, zuviele Tierarztbesuche in kurzer Zeit, der Ortswechsel. Sie läßt sich nur noch von einem Menschen zaghaft anfassen, sie kommt nicht auf einen zu und bewegt sich fast nicht obwohl sie es gesundheitlich könnte. Wer schenkt dieser zarten Seele ein verständnisvolles Zuhause?
23. Februar 2009: Maria feiert auch keinen Karneval, zu besorgt ist sie um ihre Zukunft. Sie ist nun in ein anderes Pflegezimmer umgezogen, dort ist sie auch schon etwas aufgeblüht. Was soll nur aus ihr werden? Mag denn Niemand eine scharz/weiße Katze, die nicht direkt auf den Schoß springt und körperlich leicht eingeschränkt ist? Maria ist verzweifelt und es fällt uns schwer sie zu trösten. Morgen bekommt sie ihre zweite Impfung.
08. März 2009: Maria macht sehr große Fortschritte! Sie läuft prima auf dem Bein, baut nun endlich Muskeln auf und erkundet nun auch schon Haus und Hof. Es wird nun wirklich bald Zeit, dass diese Traumkatze ein Traumzuhause bekommt. Ein Zuhause was sie so nimmt wie sie ist.
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März 2010: Maria ist von uns gegangen.
Kosten in Fuerte: 528,33 €.
Kosten in Deutschland: 646,81 €
Kosten gesamt: 1.175,14 €
Spendenbarometer: 600,00 €.
Sie möchten Maria mit Ihrer Spende helfen, dann überweisen Sie bitte auf unser Spendenkonto oder füllen Sie das Spendenformular aus.
Maria bedankt sich bei:
Marion Oechsle, Jeanette Hugler, nochmals Jeanette Hugler, Andrea Kienöl, nochmals Andrea Kienöl, Heiko Szaley, D. & M. Schwarz, Monika Hennberger, Anonym, Ruth Cramer, ...















